Rekordteilnehmer und große Begeisterung: Die 6. ADAC Maxlrain Classic begeistert Teilnehmer und Zuschauer
Rekordstarterfeld mit 139 Fahrzeugen +++ 160 Kilometer Fahrgenuss zwischen Alpenpanorama und Inn +++ Bewährtes Konzept begeistert Einsteiger und erfahrene Teams
Die ADAC Maxlrain Classic schreibt ihre Erfolgsgeschichte fort. Bereits zum sechsten Mal fand die Oldtimer-Rallye durch die beeindruckende Landschaft der bayerischen Voralpen statt und erfreute sich zunehmender Beliebtheit. Mit 139 Fahrzeugen war das Teilnehmerfeld so groß wie noch nie. Aufgrund der enormen Nachfrage ließ der ADAC Südbayern sogar mehr Oldtimer zu als ursprünglich vorgesehen. Vom Start vor der Kulisse von Schloss Maxlrain über spektakuläre Passstraßen bis zur stimmungsvollen Siegerehrung in Bad Aibling erlebten Teilnehmer und Zuschauer einen Tag, der Oldtimerkultur und bayerische Lebensart auf besondere Weise miteinander verband.
160 Kilometer Fahrgenuss vor Traumkulisse
Bei strahlendem Sommerwetter machten sich die Teilnehmer ab 12.30 Uhr vor der traumhaften Kulisse von Schloss Maxlrain auf den Weg. Schon die ersten Kilometer führten entlang einiger der schönsten Abschnitte des bayerischen Voralpenlandes. Über den Schliersee und die Deutsche Alpenstraße ging es hinauf auf das Sudelfeld. Dort wurden die Teams nicht nur mit einer Kaffeepause, sondern auf mehr als 1.400 Metern Höhe mit beeindruckenden Ausblicken auf die umliegende Bergwelt belohnt. Dann ging es über Praschberg in Österreich sowie durch malerische Orte entlang des Inns zurück.
Ein besonderer Höhepunkt wartete nach 160 Kilometern schließlich in Bad Aibling. Im Rahmen der beliebten Bad Aiblinger Oldie Night wurden die Teilnehmer von zahlreichen Besuchern empfangen. Die historischen Fahrzeuge rollten vor großem Publikum auf das Veranstaltungsgelände und sorgten für Begeisterung bei Jung und Alt. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, die automobilen Schätze aus nächster Nähe zu bestaunen und mit den Fahrern ins Gespräch zu kommen. Damit wurde die Rallye einmal mehr zu einem Erlebnis, das weit über den Kreis der Teilnehmer hinauswirkte.
Das Erfolgsrezept der Maxlrain Classic
Einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität der ADAC Maxlrain Classic leistet die 2024 eingeführte Wertungskategorie „Légère“. Sie richtet sich bewusst an Einsteiger sowie Teilnehmer, die den Fahrspaß und das Gemeinschaftserlebnis stärker in den Vordergrund stellen möchten. Statt hochpräziser Zeitmessungen stehen hier vor allem Geschicklichkeit, Orientierung und Teamarbeit im Mittelpunkt. Das Konzept kommt hervorragend an: Mehr als 100 Fahrzeuge gingen in dieser Kategorie an den Start.
Die übrigen Teilnehmer sind in der Wertungsgruppe „Sportlich“ gestartet. Auf sie warteten 26 Lichtschranken, an denen sie die vorgegebene Sollzeit möglichst präzise erreichen mussten. Die Sollzeiten sind auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h zwischen den Messpunkten ausgelegt. Erfahrenen Rallye-Fahrern gelingt es, die Vorgaben mit Abweichungen von wenigen Hundertstelsekunden zu erreichen.
Sieger stammen aus Baden-Württemberg
Auf die Teilnehmer der Wertungskategorie „Sportlich“ warteten sieben Wertungsprüfungen mit Zeitmessung. Am genauesten trafen Andreas Zunehmer (Aglasterhausen) und Rolf Peillini (Ravensburg) die Zeitvorgabe. Sie wichen um lediglich 1,59 Sekunden ab. Zunehmer war bereits zum fünften Mal bei der ADAC Maxlrain Classic am Start: „Mein Highlight war eindeutig die Landschaft. Aber auch die Zeitprüfungen haben mir gut gefallen.“
Der zweite Platz war hart umkämpft. Mit einer Abweichung von 3,05 Sekunden hatten Klaus Stöcker (Tschechien) und Monika Ziebegk (Gilching) in ihrem BMW 316i / E30 die Nase vorne. Josef Unger (Neutraubling) und Susann-Nadine Unger (Bernried) belegten in ihrem Porsche 924 Targa mit einer Abweichung von 3,32 Sekunden den dritten Platz.
Sieg in der Légère-Wertung geht in den Großraum München
Als Team der Feuerwehr Feldkirchen (Landkreis München) sicherten sich Maximilian Kiefl und Christian Wilhelm den Sieg. Auch die beiden Oberbayern konnten die Fahrt durch das Voralpenland in ihrem BMW 520iA genießen. „Die Bergauffahrt Richtung Sudelfeld war der Höhepunkt, ebenso die Überquerungen des Inns“, sagt Kiefl.Unter der Nennung Spaghetti Racing gingen Martin Becker und Kara Tarabichi (Weßling) an den Start. Sie belegten mit ihrem Alfa Romeo Spider Fastback Platz zwei. Das Stockerl komplettieren Bernhard Pfister (Grosshabersdorf) und Martina Pfister (Cadolzburg) mit einem Audi 100S.
Zu den vollständigen Ergebnissen der 6. ADAC Maxlrain Classic
Mit der Siegerehrung endete gegen 21 Uhr ein Rallye-Tag, der eindrucksvoll zeigte, warum die ADAC Maxlrain Classic Jahr für Jahr neue Teilnehmer begeistert. Von der Organisation über die abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Streckenführung bis hin zum Gemeinschaftserlebnis überzeugte das Gesamtpaket der Veranstaltung. Selbst die Pokale der Rallye sind eine Besonderheit: Sie stammen aus den Wendelstein Werkstätten der Caritas und werden dort als Unikate in Handarbeit gefertigt. Für die erfolgreichen Teams eine bleibende Erinnerung an einen außergewöhnlichen Tag.
Bericht: ADAC Südbayern
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