Freizeit

Nussdorfer Schüler im Innmuseum

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Auf Initiative des Nußdorfer Schiffleutvereins besuchte die 4. Klasse der Grundschule Nußdorf das Innmuseum in Rosenheim. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Monique Püschmann machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg, um mehr über die Geschichte des Inns und die jahrhundertealte Schifffahrt zu erfahren, die das Leben in ihrer Heimatgemeinde nachhaltig geprägt hat. Begleitet wurde die Gruppe dabei von Schriftführer Bernhard Oberauer, der sich seit vielen Jahren für die Vermittlung der Nußdorfer Schifffahrtsgeschichte engagiert.

Empfangen wurde die Gruppe von Museumsführerin Marianne Roider, die die jungen Besucher mit großer Sachkenntnis und spürbarer Begeisterung durch die Ausstellung führte. Mit anschaulichen Beispielen, historischen Bildern und zahlreichen Exponaten verstand sie es, die Aufmerksamkeit der Kinder von Beginn an zu fesseln und die Welt der Innschiffer lebendig werden zu lassen.

Im Mittelpunkt der Führung stand die Bedeutung des Inns als einer der wichtigsten Verkehrs- und Handelswege Mitteleuropas. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie über Jahrhunderte hinweg Waren wie Salz, Getreide, Wein oder Gewürze auf dem Fluss transportiert wurden und welche zentrale Rolle die Schifffahrt für die wirtschaftliche Entwicklung der Region spielte. Besonders beeindruckt zeigten sich die Kinder von den historischen Plätten, den einfachen, aber äußerst zweckmäßigen Holzschiffen, die einst den Warenverkehr auf dem Inn ermöglichten.

Modelle, Werkzeuge und originale Ausstellungsstücke vermittelten anschaulich, wie eng das Leben der Menschen am Inn mit der Schifffahrt verbunden war. Dabei ging es nicht nur um die Schiffe selbst, sondern auch um die zahlreichen Handwerksberufe, ohne die der Schiffsverkehr

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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