Natur & Umwelt

Wärmeprojekt „Priental Wärme“ aktuell

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Auslegung für den Bebauungsplan beginnt – geforderte Abbiegespur soll im Herbst realisiert werden.

Das Energie- bzw. Wärmeprojekt „Priental Wärme“ (PTW) steigt in den nächsten Umsetzungsschritt ein.  Um die Weichen für eine nachhaltige und zukunftssichere Energieversorgung zu stellen, bringt die Gemeinde den Bebauungsplan „Sondergebiet Energiezentrale“ auf den Weg. Seit dem 8.5.2026 können sich Bürgerinnen und Bürger über die Details des Vorhabens informieren und ihre Stellungnahmen abgeben.

Zukunftsprojekt für die lokale Energiewende

Im Fokus des Vorhabens steht der Bau einer modernen Energiezentrale am Standort zwischen Pölching und Fellerer. Die Anlage soll künftig immer mehr Teile von Aschau mit klimafreundlicher Fernwärme versorgen und somit weitere fossile Heizungsanlagen ersetzen.
„Mit dieser Planung schaffen wir die rechtliche Grundlage für ein Schlüsselprojekt unserer lokalen Wärmewende“, erklärt Bürgermeister Simon Frank. „Dabei legen wir großen Wert darauf, die technischen Anforderungen mit dem Schutz von Umwelt und Nachbarschaft in Einklang zu bringen“, ergänzt Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer der Priental Wärme GmbH. Da Energiezentralen spezifische Anforderungen u.a. an den Schallschutz, das Landschaftsbild oder die Verkehrsanbindung stellen, umfasst die Bauleitplanung neben den Bauplänen auch diesbezüglich detaillierte Gutachten.  Der Entwurf des Bebauungsplans liegt in der Zeit vom 8.5. bis einschließlich 12.6.2026 öffentlich aus. Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben werden. Alle eingegangenen Hinweise werden im Anschluss durch die Verwaltung geprüft und dem Gemeinderat zur Abwägung vorgelegt.

 Abbiegespur soll noch im Herbst realisiert werden.

Wenn alles nach Plan verläuft, soll die von den Genehmigungsbehörden geforderte Abbiegespur noch im Herbst 2026 gebaut werden. Dabei wird die Staatsstraße 2093 von Aschau in Richtung Frasdorf auf Höhe der geplanten Energiezentrale durch eine Linksabbiegespur erweitert und eine eigene Zufahrt geschaffen.

Anschlüsse sind weiterhin möglich, Interessierte können sich bei  Stefan Aberger, T +49 8052 95109-18  – priental-waerme@gemeinde-aschau.de   oder  Roman Polleichtner, T +49 8641 694143-12 r.polleichtner@biomassehof-achental.de  melden.

Bericht: Gemeinde Aschau i. Chiemgau – Foto: Hötzelsperger


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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