„Frauen im Achental“ – Wer hat Lust auf Spurensuche zu gehen? – Martina Höhne, Archivarin vom Ökomodell Achental hat gemeinsam mit dem Heimat- und Geschichtsverein ein interessantes Projekt ins Leben gerufen.
Der Titel lautet „Frauen im Achental“. In dem Projekt soll exemplarisch weiblichen Persönlichkeiten aus früheren Zeiten nachträglich ein Gesicht gegeben werden. Oft standen Frauen im Schatten ihres berühmten Gatten und haben doch im Hintergrund die Fäden gezogen.
In einem offenen Auftakttreffen ging es zunächst um das Sammeln von Ideen und die sprudelten bei den Teilnehmern. Die vorgeschlagene Personenpalette war breit gefächert. Zuerst einigten sich die Teilnehmer darauf, dass es um verstorbene Frauen -gern auch aus anderen Jahrhunderten- gehen soll. Ob Bürgermeisterin, Pfarrerin, Künstlerinnen, Geschäftsfrauen, Wirtinnen, Hebammen, Sennerinnen und so viele Berufszweige mehr kommen infrage. Es fielen auch schon etliche Namen wie Anna Kroher (Ortschronistin), Lena Wimmer (Sennerin in Reit im Winkl), Maria Wiesbeck, d’Mare (70 Jahre Sennerin vom Geigelstein), Hilde Normann (Fotografin, Gemeinderätin in Grassau) Rosi Mittermaier, um nur ein paar der vorgeschlagenen Namen zu nennen.
Wer hat Lust auf Spurensuche zu gehen?
Gesucht werden Menschen -Frauen und Männer- die Lust haben, den Lebensweg und das Wirken einer besonderen Frau zusammenzutragen. Das Ergebnis könnte dann in einer Ausstellung oder in einem Achental-Heft oder bei einem Vortrag veröffentlicht werden.
Ab Juli kann dann im Rahmen eines Workshops gemeinsam an den Portraits gearbeitet werden, als Termin hierfür ist der 21. Juli von 9.30 bis 11 Uhr im Treffpunkt M. in Marquartstein vorgesehen.
Ansprechpartnerin ist Martina Höhne, archiv@oekomodell.de
Text und Fotos: Sybilla Wunderlich
Bild 2468 Martina Höhne, Moderatorin bei der Auftaktveranstaltung





