Wirtschaft

Bergeübung an der Wendelstein-Seilbahn

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Im Zuge der diesjährigen Frühjahrsrevision hat die Wendelstein-Seilbahn eine umfassende Bergeübung durchgeführt. Ziel war es, die Abläufe im Ernstfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Einsatzkräfte weiter zu optimieren.

An der Übung beteiligt waren Mitarbeiter der Seilbahn sowie die Bergwachten aus Bayrischzell und Brannenburg. Unterstützt wurde die Maßnahme zudem von einem Münchner Spezialausrüster für Sicherheits- und Bergetechnik, der ein System zur sicheren Evakuierung von Rollstuhlfahrern vorstellte und in die Übung integrierte. Im Fokus stand die realitätsnahe Bergung eines Rollstuhlfahrers aus einer Seilbahnkabine. Dabei wurden sowohl technische Abläufe als auch die Koordination zwischen den verschiedenen Organisationen intensiv trainiert.

Geschäftsführer Florian Vogt betont die Bedeutung solcher Übungen: „Da der Wendelstein auch für körperlich gehandicapte Menschen ein beliebtes Ausflugsziel ist haben die Beteiligten heuer erstmals die Bergung eines Rollstuhlfahrers simuliert. Die Rettung eines Rollstuhlfahrers stellt dabei natürlich eine zusätzliche Herausforderung dar. Umso wichtiger ist es, im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.“ Die regelmäßigen Übungen sind ein zentraler Bestandteil der Sicherheitsstrategie der Wendelstein-Seilbahn und tragen dazu bei, ein hohes Maß an Sicherheit für alle Fahrgäste zu gewährleisten.

Bericht: Wendelsteinbahn – Foto: R. Meininger. Simuliert wurde im Rahmen der Bergeübung die Evakuierung eines Rollstuhlfahrers von der Seilbahn-Kabine in den Bergewagen.

 


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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