Tourismus

Wendelstein-Sternwarte lädt ein

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wenn die Sonne am 21. Juni ihren höchsten Stand des Jahres erreicht, beginnt auf der Nordhalbkugel offiziell der astronomische Sommer. Die Sommersonnenwende zählt zu den markantesten Ereignissen im astronomischen Kalender und lässt sich am Wendelstein heuer besonders eindrucksvoll erleben. Aus diesem Anlass lädt die Sternwarte am Wendelsteingipfel am Sonntag, 21. Juni 2026, von 12.30 bis 15.30 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

„Um 13.14 Uhr erreicht die Sonne an diesem Tag ihren höchsten Stand des Jahres – fast 66 Grad über dem Horizont“, erklärt Dr. Arno Riffeser, wissenschaftlicher Leiter der Sternwarte am Wendelstein. Dieses beeindruckende Naturschauspiel können Besucherinnen und Besucher vom Gipfel des Wendelsteins aus live miterleben. Darüber hinaus erhalten Interessierte Einblicke in die Arbeit des Observatoriums. Sie erfahren unter anderem, was Exoplaneten sind, weshalb Wissenschaftler bereits seit den 1940er-Jahren auf dem Wendelstein die Geheimnisse des Universums erforschen und wie der Arbeitsalltag eines Teleskoptechnikers aussieht.

Die Teilnahme am Tag der offenen Tür ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung unter www.wendelstein-observatorium.de/fuehrungen.html zwingend notwendig. Hier finden Interessierte außerdem weitere Termine für Führungen in der Sternwarte am Wendelstein. Die Sternwarte ist von der Bergstation der Wendelsteinbahnen über den Gipfelweg erreichbar; die Gehzeit beträgt etwa 15 bis 25 Minuten. Informationen zu den Fahrzeiten von Zahnradbahn und Seilbahn sowie aktuelle Wetterdaten gibt es unter www.wendelsteinbahn.de/wetter.

Bericht und Foto: Wendeltsteinbahn / Claudia Steimle

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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