Am 26. Juni 2026 wurde öffentlich bekannt, dass der Polstermöbelhersteller himolla mit Sitz in Taufkirchen/Vils (Landkreis Erding) beim Amtsgericht Landshut ein Schutzschirmverfahren beantragt hat, um das Unternehmen zu restrukturieren und zukunftsfähig aufzustellen. Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf hat sich dazu am Mittwoch am Standort Taufkirchen/Vils mit Vertreterinnen und Vertretern der Geschäftsführung, darunter CEO Dr. Manfred Ziegler, der Betriebsratsvorsitzenden Claudia Klobensteiner und Teilen der Belegschaft ausgetauscht.
Die Ministerin betonte bei dem Treffen: „Die Zukunft der Mitarbeitenden hat oberste Priorität. Um Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten, muss es das Ziel der Sanierung sein, die Produktion in Taufkirchen (Vils) zu erhalten. Ich tausche mich seit Beginn des Schutzschirmverfahrens mit den Beteiligten aus und werde auch weiterhin im Dialog bleiben. Die deutsche Möbelindustrie befindet sich in einer schwierigen Situation. Das spüren auch bayerische Betriebe, wie hier in Taufkirchen (Vils).“
Dr. Ziegler bedankte sich für den intensiven Austausch und äußerte seine Hoffnung auf weitere Unterstützung aus der Politik.
Das Unternehmen zählt zu den größten Polstermöbelherstellern in Europa; von den rund 2000 Beschäftigten arbeiten etwa 850 am Standort Taufkirchen/Vils.
Text: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales – Foto: StMAS/Schäffler


