Mit einer gut besuchten Vernissage wurde die zweite Sommerausstellung für nicht akademisch ausgebildete Künstlerinnen und Künstler im Foyer des Chiemsee Saals in Prien eröffnet. Die Ausstellung ist vom 31. August bis 11. September, jeweils Montag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, bei freiem Eintritt zu sehen. „Was sie alle gemeinsam haben, ist die Leidenschaft für ihre Kunst und die Motivation, sich stets weiterzuentwickeln und Neues zu schaffen. Sie haben bereits alle an diversen Ausstellungen teilgenommen und einige von ihnen haben freie Kunstakademien besucht“ – so Karina Dingler als Kulturreferentin des Marktes Prien.
Gemeinderätin Karina Dingler begrüßte unter den Gästen unter anderem den Priener Kulturbeauftragten und Heimatmuseums-Leiter Karl J. Aß sowie die Vertreter des Priener Kulturfördervereins und sie erinnerte daran, dass die Sommerausstellung ein Zeugnis individueller Anschauungen und Arbeiten sein soll. Sie betonte die Bedeutung der kreativen Vielfalt in der Region und sagte unter anderem: „Was sie alle gemeinsam haben ist die Leidenschaft für ihre Kunst und die Motivation, sich stets weiterzuentwickeln und Neues zu schaffen. Sie haben bereits alle an diversen Ausstellungen teilgenommen und einige von ihnen haben freie Kunstakademien besucht“. Sie dankte allen teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern sowie den Helferinnen und Helfern, die die Ausstellung mit großem Engagement vorbereitet haben. Ein besonderer Dank galt Martina Lehmann von der Marktgemeinde Prien, sie erhielt für ihre tatkräftige Unterstützung im Haus des Gastes von Rita Sandig namens der ausstellenden Künstler einen Blumenstrauß.
Grußwort des 2. Bürgermeisters Michael Anner
Für die Marktgemeinde Prien sprach 2. Bürgermeister Michael Anner ein Grußwort. Er hob die Rolle der Kultur im Gemeindeleben hervor und würdigte die Initiative der Kulturreferentin. „Letztes Jahr hat Karina Dingler mit der ersten Sommerausstellung diese Form der Kulturpflege wieder ins Leben gerufen. Die ausgestellten Werke sind nicht nur schöne Ergebnisse handwerklichen und künstlerischen Könnens – sie erzählen auch ganz persönliche Geschichten und spiegeln die Vielfalt unserer Hobbykünstler wider.“ Bürgermeister Anner wünschte den Besucherinnen und Besuchern „viele interessante Eindrücke, anregende Gespräche und vor allem viel Freude beim Betrachten der Werke“.
Die Künstlerinnen und Künstler der Sommerausstellung 2026
Diese fünf Kunstschaffenden aus Prien und der Region präsentieren ihre Arbeiten und geben Einblick in ihre persönlichen künstlerischen Wege:
- Detlef Naß, der „Chiemseeher“, zeigt Fotografien im Stil der Chiemsee-Maler, gedruckt auf Leinwand und mit LED beleuchtet. Seit 20 Jahren hält er Stimmungen rund um den See und seine Inseln fest.
- Roswitha Rappel, ehemalige Modistin, widmet sich seit ihrem 63. Lebensjahr der Aquarellmalerei. Sie beschreibt sich selbst als „farbenfrohen Menschen und Blumenmalerin“.
- Rita Sandig arbeitet mit vielschichtigen Acrylschichten, inspiriert von Glauben, Tradition und Symbolik. Manche ihrer Werke entstehen „in einem Augenblick“, andere über Wochen.
- Paul Sexton, gebürtiger Engländer, experimentiert mit Stilen und Farbkombinationen und sucht stets neue Wege des kreativen Ausdrucks.
- Barbara Wilms arbeitet überwiegend mit Acrylfarben, Strukturpaste und verschiedenen Materialien. Viele ihrer Werke sind abstrakt und bewusst offen für die Interpretation der Betrachtenden.
Einladung zum Besuch
Die Sommerausstellung zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig die Kunst in Prien ist. Die Marktgemeinde lädt alle Interessierten herzlich ein, die Werke im Foyer des Chiemsee Saals zu entdecken und mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung im Foyer vom Haus des Gastes dient nicht nur zum Schauen und Staunen, manche Kunstwerke stehen auch zum Kaufen zur Verfügung.
Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke von der Vernissage zur 2. Sommerausstellung Priener Hobbykünstler im Haus des Gastes.














