Der Ausbau der Ortsumfahrung von Prutdorf auf der Staatsstraßenstrecke 2093 zwischen Wildenwart und Bachham gehört zu den derzeit größten Baustellen zwischen den Gemeinden Prien und Frasdorf. Der Spatenstich für das 1,2 Kilometer lange Straßenbauprojekt erfolgte Ende des Jahres 2025, derzeit sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Die Umgehung wird der Entlastung der Anwohner dienen, da in Prutdorf keine Geh- und Radwege ausgebaut werden können, täglich wurden zuletzt rund 3.800 Fahrzeuge gezählt.
Langjährige Planungen fanden mit dem Spatenstich bei der Abzweigung zum Priener Gemeindeteil Mühltal ihren Anfang. Vom aktuellen Stand der Bauarbeiten überzeugten sich dieser Tage Geschäftsleiter Donat Steindlmüller und Tobias Kollmannsberger (Bautechnik Tiefbau) vom Priener Rathaus. „Die Fertigstellung der Ortsumgehung Prutdorf ist grundsätzlich für das Ende des heurigen Jahres anvisiert, die Witterung und manche Geländebeschaffenheit können aber zu Hindernissen werden“. Die Bemühung um die Einhaltung des Bau-Zeitplanes ist jede Woche ein Anliegen und Thema bei den regelmäßigen Bau-Besprechungen. Zu den aktuellen Hauptaufgaben und Herausforderungen gehören unter anderem die Verlegung alter Drainage-Leitungen, das Verlegen neuer Leitungen und die Stabilisierung der Bodenverbauungen. Gerade das Gelände mit seinen vielen Drainagen und Wasserschichten fordert die Bau-Aktiven heraus. „Hier sieht der Betrachter von Außen längere Zeit nur durch Material-Lieferungen eine Baustellen-Veränderung, für uns ganz wichtig ist es, dass wir gerade im Zusammenhang mit den Leitungsverlegungen mit den Grundstücksbesitzern ein gutes Einvernehmen haben“ – so Tobias Kollmannsberger. Und Donat Steindlmüller ergänzt: „Sowohl mit den Vertretern des Staatlichen Bauamtes, dem beauftragten Bauunternehmen Hogger, der Firma Wipfler PLAN sowie mit weiteren Beteiligten auf Seiten der Priener und Frasdorfer Gemeinde haben wir einen regen und konstruktiven Austausch“. Dankbar zeigen sich alle Beteiligten, dass bislang kein Starkregen-Ereignis war, denn dieses könnte innerhalb weniger Stunden den Fahrzeug-Einsatz auf der Baustrecke vorübergehend zum Erliegen bringen. Die Bauarbeiten werden auch während der Pfingstferien weitergehen, zu einem späteren Zeitpunkt kann es bei den Arbeiten an den Anschlussstellen Mühltal und Wildenwart zu kurzzeitigen Straßensperrungen kommen.
Fotos: Hötzelsperger – 1. Aktuelle Eindrücke von der Ausbaustrecke an der Verknüpfung zum Ortsteil Mühltal – 2. Luftbild Blick auf die Verknüpfung auf Wildenwarter Seite.











