Nach den ersten vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur „Monatsstatistik im Einzelhandel“ steigt der nominale Umsatz im bayerischen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent und der reale Umsatz um 1,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten sinkt um 1,3 Prozent. Im März 2026 wächst der nominale Umsatz des Einzelhandels in Bayern gegenüber dem März 2025 um 3,1 Prozent und der reale Umsatz um 1,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten geht um 1,5 Prozent zurück. Auffallend die Entwicklung des Umsatzes der Tankstellen infolge des Iran-Krieges: Während der nominale Umsatz um 6,0 Prozent steigt, geht der reale (preisbereinigte) Umsatz um 8,1 Prozent zurück.
Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter berichtet, wächst der nominale Umsatz im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ im ersten Quartal 2026 um 2,8 Prozent und der reale Umsatz um 1,2 Prozent. Im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ nimmt der nominale Umsatz um 2,7 Prozent zu und der reale Umsatz um 1,9 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des „Einzelhandels mit Lebensmitteln“ steigt um 0,1 Prozent, die Zahl der Beschäftigten des „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ sinkt um 2,0 Prozent.
Im stationären Einzelhandel nehmen im ersten Quartal 2026 nominaler und realer Umsatz zu (nominal: +1,7 Prozent; real: +0,2 Prozent), die Beschäftigtenzahl hingegen geht um 1,1 Prozent zurück. Verantwortlich für den Umsatzanstieg im stationären Einzelhandel sind die Zuwächse in den Wirtschaftsgruppen „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“ und „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“. Auch im „Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten“ steigt der nominale Umsatz um 4,5 Prozent und der reale Umsatz um 4,2 Prozent – bei rückläufiger Beschäftigtenzahl (-3,8 Prozent).
In keiner der neun Wirtschaftsgruppen des Einzelhandels in Bayern steigen im ersten Quartal 2026 nominaler und realer Umsatz und Beschäftigtenzahl. In zwei der sieben Wirtschaftsgruppen des stationären Einzelhandels, im „Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren“ und im „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ sind sowohl nominaler und realer Umsatz als auch die Beschäftigtenzahl rückläufig. Zudem sinken nominaler und realer Umsatz der Tankstellen und des „Einzelhandels an Verkaufsständen und auf Märkten“. In den beiden weiteren Wirtschaftsgruppen „Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik“ und „Einzelhandel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren“ steigt jeweils der reale Umsatz, während der nominale Umsatz zurückgeht.
Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik – Foto: Hötzelsperger



