Gesundheit

Bayerns Blindenmobil

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Blinde Menschen kostenlos zu Arzt, Bank oder Behörde zu fahren und zu begleiten – das bietet das Blindenmobil. Nun hat das Blindenmobil beim Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales in München Halt gemacht, um auf seine Dienste aufmerksam zu machen.

Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betont: „Mobilität ist der Treibstoff für Teilhabe. Für mich hat es Priorität, die Teilhabe und Selbständigkeit von Menschen mit Sehbehinderung zu stärken. Das Blindenmobil bringt Betroffene sicher, zuverlässig und kostenlos zu Arztterminen oder Behörden. Die Hilfe endet nicht mit der Fahrt, sondern die Fahrerin oder der Fahrer begleitet bis ins Wartezimmer – eine echte Stütze, wenn jeder Schritt unsicher ist. Der Verein ,Blindenfreunde‘ öffnet neue Wege und macht das Leben von blinden Menschen einfacher und besser. Das verdient höchste Anerkennung. So bleibt Bayern gemeinsam stark.“

Seit vergangenem Herbst gibt es das Blindenmobil des Vereins “Gemeinschaft Deutscher Blindenfreunde von 1860 — Moon’scher Blindenhilfsverein e. V.“ auch in der bayerischen Landeshauptstadt. Nach Angaben des Vereins ist das Blindenmobil bundesweit in 13 Städten im Einsatz, darunter auch in der Metropolregion Nürnberg/Fürth. Der Verein mit Sitz in Berlin unterstützt blinde und sehbehinderte Menschen, stellt Hilfsmittel bereit und fördert Veranstaltungen und den Blindensport.

Bericht und Foto: StMAS / Nötel – Foto zeigt (v.l.n.r.) Tobias Lehnert, Beirat der Gemeinschaft deutscher Blindenfreunde, Sozialministerin Ulrike Scharf und Rainer Henkel, Dritter Vorstand des Vereins und Fahrer des Blindenmobils München

 

 


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Toni Hötzelsperger

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