Oberbürgermeister Dominik Krause hat heute bei seinem ersten Wiesneinzug der Opfer des Oktoberfest-Attentats vom 26. September 1980 gedacht. Gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen Mona Fuchs und Verena Dietl trat OB Krause dazu an das Denkmal am Haupteingang des Oktoberfests. Vor Ort waren Kränze niedergelegt. Mit dem Gedenken setzte die Stadtspitze auch ein sichtbares Zeichen gegen rechte Gewalt.
Das Oktoberfest-Attentat gilt als der schwerste rechtsterroristische Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik. Infolge des Attentats verloren 13 Menschen ihr Leben, unter ihnen auch der rechtsextreme Attentäter. Mehr als 200 Wiesngäste wurden teils schwer verletzt. Jahrzehntelang kämpften sie gemeinsam mit Unterstützer*innen um Aufklärung und Anerkennung und engagieren sich bis heute gegen das Vergessen. Auch die Geste des Innehaltens beim Wiesneinzug war den Überlebenden ein großes Anliegen.
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Bericht: Presseamt der Stadt München – / Foto vom Moment des Gedenkens von Moritz Röder/RAW



