Wirtschaft

LRA Rosenheim – Neugestaltung

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Im Rosenheimer Landratsamt wird die Generalsanierung des Hauptgebäudes genutzt, um den Eingangsbereich bürgerfreundlicher und barrierefreier zu gestalten. Die von Architekt Thomas Strähle vorgestellten Planungen überzeugten im Kreisausschuss. Das Gremium stimmte einstimmig zu, trotz Mehrkosten in Höhe von 1 Million Euro.

Landrat Otto Lederer nannte mehrere Gründe, warum die Pläne für das Foyer, aber auch für das Untergeschoss, neugestaltet werden mussten. „Wir haben uns Gedanken gemacht, wie ein Foyer ausschauen soll, wie wir die Bürgerinnen und Bürger empfangen und gleichzeitig die Kolleginnen und Kollegen entlasten können.“ Zudem sprach der Landrat die Barrierefreiheit, die gestiegenen Anforderungen an das Veterinäramt und statische Probleme an.

Tatsächlich entspricht die Dachkonstruktion des 1967 gebauten Eingangsbereichs nicht mehr den heutigen statischen Anforderungen. Auch die Dachentwässerung muss dringend angepasst werden. Zur Verbesserung der Barrierefreiheit werden die Durchgangsbreiten der Türen vergrößert und die Höhe der Theke im Foyer teilweise verringert, damit sie beispielsweise den Erfordernissen von Rollstuhlfahrern angepasst ist. Zudem sind Leitelemente und mobile Hörschleifen vorgesehen.

Zwischen 100 und 130 Personen kommen täglich in die Behörde, sagte Amtsleiterin Alexandra Wolf. Sie sollen nicht nur freundlich empfangen werden, sondern auch eine ansprechende Servicequalität vorfinden. Die Amtsleiterin nannte es „First Level Support“, das heißt, wiederkehrende Abläufe sollen sofort erledigt werden können. Dazu werden im Foyer flexibel buchbare Besprechungsräume geschaffen, um dort einen Teil des Parteiverkehrs abzuwickeln.

Schon 2019 war der Umzug des Veterinäramtes von Bad Aibling an den Standort in Rosenheim vorgesehen. Allerdings haben sich in der Zwischenzeit die Anforderungen bezüglich Tierseuchen und Hygieneanforderungen deutlich geändert, sagte der für den Hochbau zuständige Abteilungsleiter Bernhard Gehrmann. „Wir wollen die Chance nutzen, im Untergeschoss bedarfsgerecht zu bauen.“ So sind der Einbau einer Hygieneschleuse mit Umkleiden und Lagermöglichkeiten mit erhöhten Hygieneanforderungen unbedingt notwendig. Außerdem braucht es einen Untersuchungsraum, damit amtstierärztliche Gesundheitsbescheinigungen für Haustiere für internationale Reisen ausgestellt werden können. Dieser Untersuchungsraum wird über einen eigenen Eingang verfügen.

Der Kreisausschuss beauftragte die Verwaltung des Landratsamtes, die Baumaßnahme abzuwickeln. Die Mehrausgaben sollen im Haushalt 2027 des Landkreises bereitgestellt werden.

Bericht, Logo und Foto: Landratsamt Rosenheim 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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