Wirtschaft

TH RO: Spatenstich in Großkarolinenfeld

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

In Großkarolinenfeld entsteht neuer Wohnraum für Studierende: Mit dem symbolischen Spatenstich ist der Startschuss für das neue Appartementhaus „k – RO 14“ an der Aiblingerstraße 14 gefallen. Das von der A+S Kaiser GmbH als Immobilien- und Projektentwickler geplante und vom Bauunternehmen Rodak realisierte Projekt schafft insgesamt 55 Wohnplätze. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen. Die Technische Hochschule Rosenheim begrüßt das Vorhaben als Beitrag zur Erweiterung des Wohnraumangebots für Studierende in der Region.

„Ich suche noch ein Zimmer“ – für viele Studierende gehört dieser Satz zum Semesterbeginn. Angesichts des angespannten Wohnungsmarkts ist die Suche nach geeignetem Wohnraum für viele Studieninteressierte und Studierende eine Herausforderung. Mit dem „k – RO 14“ entsteht nun ein speziell auf studentische Bedürfnisse ausgerichtetes Wohnangebot in unmittelbarer Nähe zur Technischen Hochschule Rosenheim.

Das neue Gebäude umfasst 39 Einzelappartements sowie acht Doppelappartements, die sich beispielsweise für Zweier-Wohngemeinschaften oder Paare eignen. Acht Einzelappartements im Erdgeschoss werden vollständig barrierefrei ausgeführt. Neben den privaten Wohnbereichen sind Gemeinschaftsflächen vorgesehen, die Begegnung, gemeinsames Lernen und Austausch ermöglichen. „Wir wissen, wie schwierig es für Studierende sein kann, in der Region passenden Wohnraum zu finden. Deshalb war es uns wichtig, ein Wohnkonzept zu entwickeln, das nicht nur 55 zusätzliche Wohnplätze schafft, sondern auch Gemeinschaft und Lebensqualität berücksichtigt“, sagt Adi Kaiser, Geschäftsführer der A+S Kaiser GmbH.

Zu den besonderen Bereichen des „k – RO 14 Student Living“ gehören eine Aula im Erdgeschoss sowie ein Aufenthalts- und Ruheraum im Dachgeschoss. Eine großzügige Dachterrasse mit Blick auf die umliegende Berglandschaft soll zusätzlichen Raum für Begegnung und Erholung bieten. Eine Photovoltaikanlage mit rund 60 Kilowatt Leistung ist auf dem Dach vorgesehen. Das Gebäude wird nach dem KfW-40-QNG-Standard errichtet. Auch dem Baustoff Holz kommt bei der Realisierung des k – RO 14 eine wichtige Rolle zu. Damit verbindet das Projekt einen hohen energetischen Standard mit einem auf die Bedürfnisse der Bewohner ausgerichteten Wohnkonzept.

Auch für die Technische Hochschule Rosenheim ist zusätzlicher Wohnraum in Hochschulnähe ein wichtiger Standortfaktor. Eine gute Wohnsituation trägt dazu bei, dass Studierende in der Region leben und studieren können. Das „k – RO 14“ liegt verkehrsgünstig und ist vom Campus Rosenheim mit dem Fahrrad in etwa 14 Minuten erreichbar. „Gute Studienbedingungen beginnen nicht erst im Hörsaal. Dazu gehört auch, dass Studierende in der Region geeigneten Wohnraum finden. Wir begrüßen deshalb das Engagement privater Investoren und Projektentwickler, die zusätzlichen Wohnraum für Studierende schaffen“, sagt Prof. Heinrich Köster, Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim.

Auch die Gemeinde Großkarolinenfeld sieht in dem Projekt einen wichtigen Beitrag für die Region. „Großkarolinenfeld ist eng mit der Bildungsregion Rosenheim und ihrer Hochschullandschaft verbunden. Mit dem ‚k – RO 14‘ entsteht hier zusätzlicher Wohnraum für junge Menschen, die in der Region studieren und leben möchten. Wir freuen uns, dass dieses Projekt nun in die Umsetzung geht“, sagt Anton Wallner, Bürgermeister der Gemeinde Großkarolinenfeld.

Mit dem Spatenstich beginnt nun die Bauphase. Neben Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster und Bürgermeister Anton Wallner waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Hochschulleitung sowie des Projektentwicklers, des Bauunternehmens, der beteiligten Planungsbüros und der Investoren vor Ort.

Die Technische Hochschule Rosenheim ist eine der führenden Bildungsstätten in Südostbayern und verbindet traditionell ein starkes regionales Profil mit internationalem Renommee. Im Jahr 2025 blickte die Hochschule auf 100 Jahre Bildungsgeschichte und einen erfolgreichen Weg in Forschung, Lehre und Praxisanwendungen zurück. Ausgehend von der Gründung des Holztechnikums im Jahr 1925 bietet die TH Rosenheim heute an den vier Standorten Rosenheim, Burghausen, Mühldorf am Inn und Traunstein praxisorientierte Studiengänge in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung, Gesundheit und Soziales an. Mehr als 7.600 Studierende profitieren von exzellenter technischer Ausstattung, intensiver Betreuung und einer praxisnahen Ausbildung. Im Sommersemester 2026 engagieren sich etwa 200 Professorinnen und Professoren in Forschung und Lehre an der Hochschule.

Bericht: TH Rosenheim – Foto: Julia Hinterseer, RODAK GmbH – Freuen sich über den zusätzlichen Wohnraum für Studierende in der Region: (v.l.) Bauunternehmer Adi Kaiser, Großkarolinenfelds Bürgermeister Anton Wallner, Vizepräsident der TH Rosenheim Prof. Dr. Uwe Strohbeck, Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, Vizepräsidentin der TH Rosenheim Prof. Dr.-Ing Nicole Strübbe, Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster, Kuratoriumsvorsitzender der TH Rosenheim Daniel Artmann. 


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Toni Hötzelsperger

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