Moosen. Ein großes Fest hat die Freiwillige Feuerwehr Moosen mit ihrer Vorstandschaft, den Festausschussmitgliedern und einem engagierten Helferteam anlässlich ihres 150-jährigen Vereinsbestehens am Wochenende groß gefeiert. Als Patenverein fungierte die Nachbarswehr aus Wambach. So wurde das mehrtägige Fest mit einem Oldtimertreffen mit Ochs vom Grill am Himmelfahrtstag eingeläutet.
Am Freitagabend am “Tag der Jugend und Junggebliebenen” sorgte die Party- und Stimmungsband “Tetrapack” für eine prächtige Stimmung im vollen Festzelt. Am Kabarettabend präsentierte sich die Sara Brandhuber mit dem Programm “A Scheena Schmarn” die Festzeltbesucher. Alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Höhepunkt am Sonntag war der Festgottesdienst im Freien am Moosener Feuerwehrgerätehaus der vom Pfarradministator Pater Paul würdig zelebriert wurde. Der Geistliche sagte in seiner Ansprache: “Seit 150 Jahren ist die Freiwillige Feuerwehr Moosen einsatzbereit. Sie helfen aus Überzeugung als praktizierender Christ und gelebter Nächstenliebe nach dem immer bewährten Motto: “Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr” und dankte zugleich den Einsatzkräften in den Feuerwehren für ihr ehrenamtliche Engagements und ständige Bereitschaft, um zu helfen, zu retten, zu löschen und zu schützen. Es sei gut, dass in all diesen Aufgaben der heilige Florian zur Seite steht. Heutzutage sei der heilige Florian von neuem gefragt: Als Zeuge und Fürsprecher unseres Glaubens”. “Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr”, das gelte auch für den Fest- und Jubelverein. Der Geistliche segnete im Anschluss die Fest- und Erinnerungsbänder, die an die Feuerwehrfahnen des Jubelvereins Moosen und dem Patenvereins Wambach angeheftet wurden.
Nach der würdigenGottedienstfeier folgten Grußan-sprachen. Feuerwehrvorsitzender Martin Außerbauer begrüßte die Ehrengäste und alle anwesenden Vereinen aus dem oberbayerischen und niederbayerischen Raum. Landrat Martin Bayerstorfer gratulierte persönlich und im Namen des Landkreises zum Gründungsjubiläum und sprach den Dank für die vielen Stunden unermüdlichen Einsatzes für das Gemeinwohl in den vergangenen Jahrzehnten aus. Es sei eine vorbildliche und logistische Meisterleistung ein solch umfangreiches Fest über fünf Tage auf die Beine zu stellen. Ein langanhaltender Beifall und Applaus waren die Folge. Schirmherr und Bürgermeister Stefan Haberl betonte: “Die Freiwillige Feuerwehr Moosen steht für Kameradschaft sowie Hilfsbereitschaft und unermüdlichen Einsatz bei der Erfüllung ihrer Pflichten”. Haberl das heißt: “Seit einhalb Jahrhunderten springen sie auf, wenn andere weglaufen ob bei Tag oder mitten in der Nacht. Früher mit Eimer, heute mit Hightech – aber eines hat sich nie geändert: Wenn” brennt, wenn’s kracht oder wenn’s Hilfe braucht, sie sind da”. Dazu gehören neben den Einsätzen, Übungen und Technik. Haberl hob hervor, das ohne engagierte Menschen, die ihre Zeit und Energie für die Gemein-schaft einsetzen, die beste Ausrüstung wertlos sei. Ihr engagierten Einsatzkräften seit es die in den Feuerwehren landauf, landab in ständiger Bereitschaft seit um die hilferufenden zu helfen, hierzu gibt mein aufrichtiger Dank. Zum einem hätten die kleinen Feuerwehren und Ortsteilfeuerwehren durch ihre Ortskenntnisse eine wichtige Aufgabe wenn Not am Mann ist und Hilfe vor Ort gebraucht wird. Zum anderem stehen die Ortsfeuerwehren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Gemeinschaft am Ort. Nach der Bayernhymnde ging es in einem farbenprächtigen Festzug durch den herausge-putzten Ort zurück zur Festhalle um gemeinsam das Mittagessen einzunehmen. Im Anschluss wurde in geselliger Unterhaltung an den Tischen noch lange ausgiebig gefeiert, denn die Moosener Floriansjünger verstehen es, mit den Nachbarswehren und mit der Bevolkerung ausgiebig zu feiern.
Bericht und Bilder: Hans Kronseder
-9954 Der Fest- und Jubelverein FFW Moosen feierte mit der Bevölkerung sein 150-jähriges Bestehen
-9175 Der Taferlbua hatte seinen wichtigen Tag
-9153 Das Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt
-9173 Feuerwehrfreunde aus Ober-Hilbertsheim, Rheinland-Pfalz überbrachten als Gastgeschenk eine Feuerschale
-9318 Der Fest- und Jubelverein FFW Moosen auf dem Weg zur Festgottesdienstfeier am Feuerwehrgerätehaus
-9384 Der stimmungsvolle Festgottesdienst fand am Moosener Dorfplatz vor dem Feuerwehrgerätehaus statt
-9408 Pfarradministrator Pater Paul hielt die würdige Festgottesdienstfeier am Moosener Feuerwehrhaus ab
-9433 Die Festdamen brachten die Fürbitten vor
-9441 Der Geistliche segnete die Fest- und Erinnerungsbänder
-9515 Die Festdamen hängten ihre Erinnerungs-Festdamenband an die Moosener Feuerwehrvereinsfahne
-9530 Schirmherr und Bürgermeister Stefan Haberl zusammen mit den Festverantwortlichen
-9540 Die Holzlandfestkapelle/Moosen führten den Festzug an
-9736 Die beiden FFW-Fähnriche Pfrombach-Aich (links) und Thann/Vatersdorf schangen ihre Fahne um die Wette
-9234 Viele Vereine aus den ober- und niederbayerischen Raum beteiligten sich am Moosener Gründungsfest

















