28. LKW seit Kriegsbeginn bei der Feuerwehr Prien beladen – Seit über 20 Jahren gibt es einen Chiemgauer Helferkreis für Ternopil in der West-Ukraine und seit über vier Jahren leiden dort die Bevölkerung und Verantwortlichen des Priesterseminares unter den wachsenden Angriffen Russlands – umso mehr will der Helferkreis helfen. Beim aktuell wieder und 28. voll beladenen großen LKW gab es wieder ein mehrfaches Zusammenhelfen von Spendern und ehrenamtlichen Helfern.
Zehn Tage lang stellte die Freiwillige Feuerwehr von Prien ihre Waschhalle zur Verfügung, um die gesammelten Spenden einzulagern und zu sortieren. Traudi und Jakob Steiner vom Helferkreis wurden beim Transport und Zusammenstellen der Waren vielfach unterstützt. „Ohne die oft stillen Helfer, die oftmals nicht namentlich genannt werden wollen, könnten wir nicht so große Hilfe leisten, allein auf dem LKW haben wir 16 Tonnen Hilfsgüter diesmal verladen. Zudem werden in den nächsten Tagen noch zwei Sprinter die Fahrt nach Ternopil antreten. Hauptbestandteile der aktuellen Lieferung waren Lebensmittel, Baby-Nahrung, Bekleidungen, Schuhe und viel Medizinisches“ – so Traudi Steiner. Beispielhaft nannte sie aus den Reihen der Unterstützer Spender und Helfer aus der Gemeinde Übersee, eine Rollator-Spende der Nachbarschaftshilfe Oberhaching, ein enormes Entgegenkommen des Netto-Geschäftes in Prien, eine Krankenbetten-Spende der Bürgerhilfe Bernau und zum wiederholten Male eine Spende vom Kleidermarkt der Reisacher Frauengemeinschaft. Bei den Vor-Ort-Transporten wurde der Helferkreis von den Firmen Adelholzener in Siegsdorf und Mey in Prien unterstützt. Insgesamt neun Personen waren einen schönen Vormittag allein mit dem Beladen der Fahrzeuge beschäftigt.
Fritz Tischner als Zweiter Vorsitzender des Chiemgauer Helferkreises für Ternopil/Ukraine zeigte sich sehr zufrieden, lud abschließend zu einer Brotzeit ein und resümierte: „Wenn wir nicht so stabile Kräfte von Anfang an in unseren Reihen hätten und wenn wir nicht immer wieder neue Hilfszusagen und Spenden bekommen würden, könnten wir die Herausforderungen nicht leisten. Aber gerade dadurch, dass wir mit dem Priesterseminar in Ternopil einen ständigen und zuweilen auch persönlichen Austausch haben, wissen wir, was dort gewünscht wird und was wir zu tun haben“.
Fotos: Hötzelsperger – Verladen des inzwischen 28. LKW mit Chiemgauer Hilfsgütern für Ternopil in der West-Urkaine.









