Gastronomie

Hinterskirchener Volksfest beendet

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Hinterskirchen. Kaum begonnen, schon wieder vorbei: Mit weiteren Höhepunkten im Rahmenprogramm endete am Sonntagabend das Hinterskirchener Volksfest. Bei Flohmarkt, Wettsägen, verschiedener Tanzanftritten des örtlichen Trachtenvereins, mit Einlagen der Pauluszeller Trachtlern und einer Showtanzdarbietung der Tanzgruppe der “Gipsy Kids” Neufraunhofen herrschte sehr guter Besuch an allen Tagen bei Jung und Alt aus Stadt und Land bei guten und idealem Volksfestwetter nicht zu warm und zu kalt. Verschiedene Blaskapellen und Musikgruppen sorgten an den jeweiligen Vollksfesttagen für beste Stimmung und gute Unterhaltung.

Dabei werden Tradition, Brauchtum und Geselligkeit in der Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit in der Rampl-Festhalle gepflegt und mächtig gefeiert. Welche Anziehungskraft der Hinterskirchener Flohmarkt hat, zeigte sich wieder am Himmelfahrtstag. Bei trockenem Frühlingswetter machten sich die Flohmarktständler und Besucher schon in aller herrgottsfrüh auf den Weg nach Hinterskirchen, um sich einen guten Platz zu sichern. Bis in die Hollertau und weit hinter Erding sowie ins Rottal hinein reicht der Bekanntheitsgrad des beliebten Flohmarktes. Neben alten Möbeln, Sessel und gemalten Bildern fanden sich auch Pflanzen und Gartenartikel. Nachdem Auswahl und Angebot riesengroß waren, hatte man den ganzen Feiertag Zeit, dieses oder jenes zu erwerben. In diesem Jahr war besonders viel getragene Trachtenware von der Lederhose über Trachtenwesten, Dirndl und Strümpfe bis hin zu Trachtenschmuck und Trachtenschuhe im Angebot. Die Kindergruppen  des Trachtenvereins Hinterskirchen führten einige einstudierte Volks- und Ehrtänze in der Rampl-Festhalle auf, die mit viel Beifall aller Anwesenden belohnt wurden.

Die Freizeitsportler beteiligten sich am Stockschützen-Volksfest-Turnier des ES Hinterskirchen, das wieder mit vielen Mannschaften ausgetragen wurde und hierbei viele Preise und Pokalle zu gewinnen gab. Spann-end und lustig ging es beim Sägewettbewerb zu, 16 Zweierteams trugen am Freitagabend in der Festhalle dabei gegen-seitig an. Den Wettbewerb entschieden nach körperlicher Schwerarbeit oben auf der Bühne Robert Zieglgruber und Daniel Niedermeier für sich. Auf den Plätzen zwei folgten Basti Brindl und Jonas Mistereck und auf Platz drei kamen Luis Mückl und Georg Zehetmeier.Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Musikgruppe “Quetschenblech”. Spielleiter Sepp Rampl mit seinem Team fungierten als Schiedsrichter. Die Startvorbereitungen waren akurat. Penibel brachten jeweils die beiden Teams ihre Baumsägen an den Stämmen ist Stellung – danach wurde gesägt auf Teufel komm raus. Die Besucher spornten die Teams mit ihren “ziach’o, ziach’o”-Rufen an. Da der Wettbewerb im K.o-System ausgetragen wurde, schied jeweils ein Team aus, auch wenn es noch so knapp war. Doch bei diesem Wettbewerb herrschte der olympische Gedanke. Als Preise gab es Freibier.

Zwischendurch hatten die Paulus-zeller Plattlergruppe ihren Auftritt, die mit langanhaltenden Beifall und Applaus bekonnt wurden. Der Samstagabend, war der “Abend der Jugend und Junggebliebenen” oder auf Boarisch der “Dirndl- und Buama-Dog”. Hierzu heizte die Partyband mit Bläsercombo “Heldensteiner Heubodenblosn” die Rampl-Festhalle ordentlich ein. Der Festsonntagvormittag begann mit einem Weißwurstfrühschoppen mit Weißbier und frischen Brezen, dann folgte ein volksfestlichen Mittagstisch und für die musikalische Unterhaltung  spielte die “Innleit’n Musi” auf. Am Nachmittag spielte:  Da Musemoaster: “Sepp Eibelsgruber und seine Freunde der Blasmusik” mit zünftiger boarischer Blasmusik auf. Und zum Festausklang folgte der Showtanzauftritt der Tanzgruppe”Gipsy Kids” aus Neufraunhofen.

Bericht und Bilder: Hans Kronseder 

-Anziehungskraft jedes Jahr ist der Hinterskirchener Flohmarkt

-Ein Stockschützenturnier wurde  beim Volksfest ausgetragen

-Die Kindergruppen  des Trachtenvereins Hinterskirchen führte einige Volks- und Ehrtänze auf

-Die Pauluszeller Plattler waren in Aktion

-Eine alte Handwerkskunst ist der Wiegesägen-Wettbewerb:  Auch die Mädls zeigten ihr Können

-Die Neufraunhofener Fußballerinnen starteten einen Besuch in der Rampl-Festhalle ab

-Die Erstplatzierten beim Wiegensägen-Wettbewerb 2026

von links nach rechts: Maxi Rampl, Robert Zieglgruber, Daniel Niedermeier, Jonas Mistereck, Basti Brindl und Xaverl Rampl


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt!