Hinterskirchen. Beim 56.Heimat- und Volksfest, das am Mittwoch seinen Auftakt feierte, spielte eine Sache wieder die Hauptrolle: echte bayerische Gemütlichkeit. Dabei werden Tradition, Brauchtum und Geselligkeit in der Gemeinschaft zu erleben in der Rampl-Festhalle groß Miteinander bei Jung und Alt gepflegt und mächtig gefeiert.
Noch bis einschließlich Sonntag ging es auf dem Fest abwechslungsreich weiter. Nachdem Landrat a.D. Peter Dreier am Mittwochabend das erste 150-Liter-Holzfass mit zwei wuchtigen Schlägen sritzerfrei angezapft hatte, kam schnell Stimmung auf in der Festhalle. Die Festwirtsfamilie Rampl Franz-Xaver Rampl sorgte nit ihren Wiesenschmankerl für kulinarische Höhepunkte. Die Veldener Blaskapelle unter der Leitung von Bartl Zur stimmte mit einem Standkonzert am Gasthaus die nach und nach eintreffenden Ehrengäste, Vereinsabordnungen, Nachbarn und Verantwort-lichen der Brauerei Wittmann aus Landshut auf dem Auszug zur Festhalle ein. Um 18.30 Uhr war es so weit: Der stattliche Zug angeführt von der Blaskapelle, maschierte bei durchwaschenen, aber trockenem Maiwetter in Richtung Rampf-Festhalle. Dort stieß man gemeinsam auf ein gutes Gelingen auf das 56. Hinterskirchener Volksfestes an. Getreu dem bewährten Motto: “Leben und Leben lassen”, das bis einschließlich Sonntagabend mit einem umfangreichen Rahmenprogramm veranstaltet wird. Auch die Holzhausener Böllerschützen kündigten lautstark das Festereignis an. Zum Ausschank kommt auch heuer wieder das Dultfestbier der Brauerei Wittmann.
Nach dem Bieranstich folgte ein bayerischer Volksfestauftakt mit der Blaskapelle Velden, den Goaßlschnoizern sowie mit Tanzaufführungen des Hinterskirchener Trachtenvereins. Bereits zum Frühschoppen fanden sich am Vatertag zahlreiche Besucher ein. Die einen gingen über das Flohmarkt-gelände, andere beteiligten sich am Stockschützen-Volksfest-Turnier des ES Hinterskirchen, das wieder mit vielen Mannschaften ausgetragen wurde. Der “Veldener Bllechhaufa” spielte auf und am Abend war die Kapelle “Sepp Eibelsgruber und seine Freunde der Blasmusik” an der Reihe. Am Freitagabend stand der “Tag der Vereine, Betriebe und Behörden” auf dem Volksfestprogramm. Dazu sorgte die Musikgruppe “Quetschenblech”, der Sieger des Zwieslerfinken 1918, für beste Wiesenstimmung. Zwischendurch hatten die Pauluszeller Plattler ihren Auftritt. Spannend wurde es am Abend beim Sägewett-bewerb mit der Wiegensäge, wobei es für die Gewinner dementsprechend viel Freibier gab.
Das Hinterskirchener Volksfest ist bereit für seine 56. Auflage, mit gutem Bier, bester Stimmung und gelebter bayerischer Tradition.
Bericht und Bilder: Hans Kronseder
-8001 Mit Blasmusik ging es im Zug durch das Dorf zur Festhalle
-8040 Gekonnt mit nur zwei wuchtigen Schlägen zapfte Landrat a. D. Peter Dreier das erste Holzfass an
-8070 Auf ein gutes Gelingen des 56. Hinterskirchener Volksfestes stoßen Schirmherr Landrad a.D. Peter Dreier, die Brauereifamilie Kell, Bürgermeister Anton Maier zusammen mit der Wirtsfamilie Rampl an
-8101 Unterwegs im Kinderkarusell
-7978 Ein ganz besonderes Volksfestschmankerl, ein Steckerlfisch
-8099 Wer traf die meisten Luftballone zum platzen?
-8256 Was wäre ein Volksfest ohne einem Schießstand
-8210 Goaßlschnalzer in Aktion
-8303 Diese Madl freuten mit einigen Runden im “oide” Bierkarusell
-8192 Tanzgruppe des Trachtenvereins Hinterskirchen führte einige Volks- und Ehrtänze auf
-8529 Der “Veldener Blechhaufa” sorgte für beste Vatertagslaune














