Gemeinde Samerberg begeht Meilenstein in Sachen kommunaler Wärmeplanung – Bau der Photovoltaikanlagen auf den gemeindlichen Liegenschaften abgeschlossen.
Seit geraumer Zeit beschäftigt sich auch die Gemeinde Samerberg mit der Thematik der kommunalen Wärmeplanung. Im November 2025 wurde hierzu der Beschluss gefasst auf den Gemeindeliegenschaften Photovoltaikanlagen zu errichten, die den Eigenbedarf an Energie abdecken sollen. Von der Beschlussfassung bis zur fertigen Installation sind nun genau acht Monate vergangen. Nun glänzen in der Schwimmbadstrasse auf den Dächern des Kindergartens, der Kindertagesstätte und der Freiwilligen Feuerwehr Törwang, sowie auf dem Dach des Kindergartens zur Aussicht in Törwang die neuen Photovoltaikanlagen.
Betreut wurde das Projekt von der Planung bis zur Umsetzung durch das Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV). Im Haushalt der Gemeinde wurden hierfür bereits 100 000 Euro festgesetzt. Erste Bürgermeisterin Susanne Kunz betonte, dass es ihr wichtig gewesen sei für dieses Projekt keine neuen Schulden aufnehmen zu müssen und freute sich, dass die Endsumme aller vier Anlagen mit rund 67 000 Euro deutlich unter den geplanten Ausgaben liege. Auch Leonhard Hinterholzer vom Meisterbetrieb Chiemsee Solar, welcher mit seinem Team für die Installation der Anlagen verantwortlich war, lobte die Investition. Gerade in dieser Branche seien die Ausgaben grundsätzlich sinnvoll, da durch die Ersparnis der Energiekosten der Aufwand in wenigen Jahren ausgeglichen sei.
Gerade in den Kindertageseinrichtungen in der Schwimmbadstrasse sei laut erster Bürgermeisterin Susanne Kunz tagsüber ein hoher Energiebedarf deutlich sichtbar. Das Grundschulgebäude verfüge derzeit schon über eine Photovoltaikanlage, welche den Eigenbedarf des Gebäudes zusammen mit der Mehrzweckhalle decken würde. Die restlichen Gemeindeliegenschaften wurden jetzt durch die Firma Chiemsee Solar aus Bernau nachgerüstet. Die Analge auf dem Dach der Freiwilligen Feuerwehr Törwang wurde zudem mit einem Batteriespeicher ausgestattet. Dieser umfasst eine Kapazität von rund 11 kW/h, könne aber bei Bedarf jederzeit erweitert werden. Auch das Nachrüsten mit Batteriespeichern der anderen Anlagen sei problemlos machbar. Es wurde jedoch jede Anlage für den jeweiligen Bedarf des Gebäudes in Größe und Umfang genau konzipiert. Auch mache laut erster Bürgermeisterin Susanne Kunz aus steuerlichen Gründen eine Einspeisung derzeit wenig Sinn. Ihr sei wichtig die Energiekosten der Gemeinde zu senken und durch diesen Schritt nun endlich gegensteuern zu können. Auch betonte sie mit der Firma Chiemsee Solar und dem Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) zwei kompetente Partner zur Seite zu haben, die die fertige Inbetriebnahme bis in rund zwei Wochen abschließen wollen.
Bericht und Fotos: Susanne Deindl



