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Priener Rathaus: „Ungehört – Die Geschichte der Frauen“-

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wenn am Freitag, 6. November im König-Ludwig-Saal das Theater-Projekt „WEG“ ab 19 Uhr Premiere hat, dann werden sich viele Besucher schon vorher über das Thema „Fremdsein und Dazugehören“ informiert haben. Eine überaus gute Gelegenheit, sich nach wahren Begebenheiten über Flucht, Vertreibung und Heimat zu informieren besteht derzeit und noch bis zum 11. Dezember im Rahmen der allgemeinen Öffnungszeiten im Priener Rathaus. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung sowie im Beisein von vielen Vertretern aus dem öffentlichen Leben wurde die Wanderausstellung „Ungehört – Die Geschichte der Frauen. Flucht, Vertreibung und Integration“ eröffnet.

Die Ausstellung des Hauses des Deutschen Ostens erzählt von Flucht, Vertreibung und Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Sicht von Frauen. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten von Zeitzeuginnen aus unterschiedlichen Regionen des östlichen Europas. Die Ausstellung lädt dazu ein, den schicksalhaften Erfahrungen Aufmerksamkeit zu schenken. Zugleich war die Vernissage Teil der Veranstaltungsreihe „WEG – Flucht, Vertreibung und Heimat“ des Bildungswerks Rosenheim und des Theaterpastorals im Landkreis Rosenheim, dessen Herzstück das Projekt „WEG“ mit insgesamt sechs Theateraufführungen in Prien sein wird. Die Ausstellungseröffnung im Priener Rathaus nahmen Erster Bürgermeister Andreas Friedrich, Prof. Dr. Andreas Otto Weber als Direktor vom Haus des Deutschen Ostens in München, Gemeindereferent Werner Hofmann vom Theaterpastoral und vom Projekt „WEG“, Juliana R. Spindler vom Bildungswerk Rosenheim sowie Gabriele Schleich als Vorsitzende der Ortsgruppe Prien und Umgebung der Sudetendeutschen Landsmannschaft vor. Hingewiesen wurde noch auf das Buch „Ungehört – die Geschichte der Frauen“ vom Hugendubel-Verlag, das auch während der Ausstellungsdauer im Priener Rathaus erhältlich ist.  Weitere Informationen gibt es unter www.weg-projekt.de .

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke von der Vernissage der Ausstellung „Ungehört – Die Geschichten der Frauen“.

 

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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