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Bayern feiert Tag der Bürgerbeteiligung

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Eine starke Heimat lebt vom Engagement ihrer Einwohner. Ob in der Gemeinde, im Verein oder in regionalen Initiativen – überall dort, wo Bürgerinnen und Bürger Verantwortung übernehmen und ihre Ideen einbringen, entstehen lebenswerte Dörfer und starke Regionen. Anlässlich des Internationalen Tags der Bürgerbeteiligung (18. August) hebt Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die zentrale Rolle der Bürgerinnen und Bürger für die Entwicklung der ländlichen Räume hervor.

„Die Zukunft unserer Dörfer und Regionen entscheidet sich vor Ort. Die Einwohner kennen die Stärken ihrer Heimat und sie wissen ganz genau, wo Herausforderungen liegen und welche Ideen ihre Region voranbringen. Deshalb ist Bürgerbeteiligung das Herzstück bei der Entwicklung ländlicher Räume“, betonte die Ministerin. Nicht zuletzt aus diesem Grund setzen die Ländliche Entwicklung und LEADER konsequent auf das Mitwirken der Menschen vor Ort. Gemeinsam mit Kommunen, Vereinen, Unternehmen und Ehrenamtlichen entstehen Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft – vom Stärken der Ortskerne über das Sichern der Daseinsvorsorge bis hin zum Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft.

Mit Instrumenten wie der Dorferneuerung, der Integrierten Ländlichen Entwicklung oder der Flurneuordnung unterstützt der Freistaat die Regionen dabei, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Ein zentrales Prinzip dabei heißt Bürgerbeteiligung: In Arbeitskreisen, Projektgruppen und regionalen Kooperationen entwickeln die Menschen gemeinsam Ideen und setzen sie mit Unterstützung der Ämter für Ländliche Entwicklung sowie der Schulen der Dorf- und Landentwicklung in Thierhaupten und Plankstetten und der Schule der Dorf- und Flurentwicklung Klosterlangheim um.

Auch bei LEADER – einem Programm der EU – entscheiden Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Vereinen, Wirtschaft und Bürgerschaft in den 70 lokalen Aktionsgruppen Bayerns gemeinsam über Projekte, die ihre Region nachhaltig voranbringen; von Treffpunkten für alle Generationen über Kultur- und Tourismusangebote bis hin zu Maßnahmen für Natur- und Klimaschutz. Dabei gibt es Unterstützung durch die LEADER-Koordinatoren als zentrale Ansprechpartner.

„Wenn Menschen ihre Ideen einbringen und gemeinsam an einem Strang ziehen, entstehen Lösungen, die Generationen verbinden und unsere ländlichen Räume nachhaltig stärken. Bürgerbeteiligung ist deshalb weit mehr als ein Prinzip – sie ist der Motor einer lebendigen Heimat,“ so Kaniber.

Weitere Informationen zur Ländlichen Entwicklung und zum EU-Förderprogramm LEADER in Bayern finden Interessierte unter https://www.stmelf.bayern.de/landentwicklung/index.html sowie unter www.leader.bayern.de.

Bericht und Foto: Bayerisches Landwirtschaftsministerium  / Daniel Delang, StMELF –  Foto zeigt Bürgerinnen und Bürger, die sich im Rahmen eines Beteiligungsprozesses zur nachhaltigen Entwicklung ihres Dorfes über ihre Ideen austauschen.


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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