Bayerischer Inngau-Trachtenverband und GTEV „Alpenrose“ Nußdorf erinnerten an verstorbene Mitglieder, Gefallene und Vermisste.
Nußdorf am Inn – Der Bayerische Inngau-Trachtenverband gedachte gemeinsam mit dem GTEV „Alpenrose“ Nußdorf und den Nußdorfer Ortsvereinen der verstorbenen Vereinsmitglieder sowie der Gefallenen und Vermissten. Das feierliche Totengedenken fand am Freitagabend vor dem Gauheimatabend des 106. Inngau-Trachtenfestes statt, das in diesem Jahr mit dem 130-jährigen Gründungsjubiläum des Nußdorfer Trachtenvereins verbunden ist.

In geschlossenem Zug machten sich Festmusikkapelle, Trachtler und Fahnenabordnungen auf den Weg zur Pfarrkirche St. Vitus, wo der Verstorbenen, Gefallenen und Vermissten gedacht wurde.
Zur guten Tradition des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes gehört es, vor dem festlichen Gauheimatabend innezuhalten und jener Menschen zu gedenken, die das Vereinsleben und die Heimat in früheren Jahren geprägt haben. So verband sich auch in Nußdorf die Freude über das große Trachtenfest mit einem stillen und würdigen Erinnern.

Die Röckefrauen des GTEV „Alpenrose“ Nußdorf auf dem gemeinsamen Weg zur Gedenkfeier an der Pfarrkirche St. Vitus.
Vom Festzelt aus machte sich ein langer Zug in Richtung der Pfarrkirche St. Vitus auf. Angeführt von der Festmusikkapelle Nußdorf zogen die Mitglieder des Festvereins, der Patenverein „Edelweiß“ Raubling, Vertreter des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes, die örtlichen Vereine sowie zahlreiche Ehrengäste durch den Ort. Kinder und Jugendliche reihten sich ebenso ein wie langjährige Vereinsmitglieder und Fahnenabordnungen.

Pfarrer Christoph Rudolph erteilte am Kriegerdenkmal den Segen für die Verstorbenen, Gefallenen und Vermissten.
Der geschlossene Zug machte sichtbar, dass das Erinnern an die Verstorbenen keine Angelegenheit einzelner Generationen ist, sondern zur gemeinsamen Verantwortung der gesamten Vereinsfamilie gehört.
Am Kriegerdenkmal bei der Pfarrkirche versammelten sich die Teilnehmer zur Gedenkfeier. Die geistliche Gestaltung übernahmen Pfarrer Christoph Rudolph und Pfarrer Dr. Darius Magunda vom Pfarrverband Neubeuern-Nußdorf gemeinsam mit Bruder Damian von der Einsiedelei Kirchwald.

Als Zeichen der Verbundenheit mit den Verstorbenen wurde während der Gedenkfeier eine Kerze entzündet – ihr Licht stand für Erinnerung, Trost und Hoffnung.
In Gebeten und besinnlichen Worten wurde an die verstorbenen Mitglieder des Trachtenvereins ebenso erinnert wie an die gefallenen und vermissten Kameraden. Eine Kerze wurde entzündet – als Zeichen dafür, dass ein Mensch auch über seinen Tod hinaus in der Erinnerung der Lebenden gegenwärtig bleibt. Zugleich stand ihr Licht für die Verbindung zwischen der irdischen und der geistigen Welt.

Vertreter des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes, des GTEV „Alpenrose“ Nußdorf und der Ortsvereine versammelten sich mit Fahnenabordnungen und Festmusikkapelle zum gemeinsamen Totengedenken am Kriegerdenkmal.
Der Erste Vorstand des GTEV „Alpenrose“, Andi Mayer, erinnerte daran, dass es zu einem Festtag gehöre, auch jener Menschen zu gedenken, die das Leben der Heimat in früheren Zeiten geprägt hätten. Ihnen gebühre Dank für die kulturellen und materiellen Werte, die sie hinterlassen hätten, vor allem aber für die Liebe zu ihren Familien und den Gemeinsinn, mit dem sie das Dorf gestärkt hätten.

Die Festmusikkapelle Nußdorf umrahmte das Totengedenken vor der Pfarrkirche St. Vitus mit getragenen Weisen.
Schirmherrin und Bürgermeisterin Susanne Grandauer stellte die Verbundenheit zwischen den Generationen in den Mittelpunkt. „Sie sollen unvergessen bleiben“, lautete ihre zentrale Botschaft. Die Erinnerung an die Vorfahren könne gerade in schwierigen Zeiten Halt geben – sei es, indem man sich manche von ihnen zum Vorbild nehme, oder indem man in stiller Zwiesprache mit besonders nahestehenden Verstorbenen um Unterstützung und Segen bitte.

Schirmherrin und Bürgermeisterin Susanne Grandauer erinnerte in ihren Gedenkworten an die Verstorbenen und an die Verantwortung, das Erbe früherer Generationen würdig weiterzutragen.
Zugleich erinnerte Grandauer an die Verantwortung der heute Lebenden. Der von früheren Generationen weitergegebenen Fackel müsse man sich würdig erweisen, damit sie eines Tages guten Gewissens an die nächste Generation übergeben werden könne und in deren Händen noch heller in die Zukunft leuchte.

Mit abgenommenen Hüten und in stiller Andacht gedachten die Trachtler und Fahnenabordnungen der verstorbenen Mitglieder sowie der Gefallenen und Vermissten.
Festleiter Peter Oberauer schloss in das Gedenken auch jene lebenden Vereinsmitglieder ein, die an diesem besonderen Abend nicht teilnehmen konnten. Vor allem aber erinnerte er an die Verstorbenen, „mit denen wir gelacht und geweint, gearbeitet und gefeiert haben“. Zu ihren Ehren wurde vor dem Denkmal eine mit Blumen geschmückte Gedenkschale niedergelegt.

Nach dem feierlichen Totengedenken zogen die Trachtlerinnen und Trachtler geschlossen zurück ins Festzelt, wo anschließend der Gauheimatabend begann.
Angelika Bachler und Daniela Dettendorfer vom Festausschuss griffen mit dem Entzünden der Kerze einen alten Brauch auf. Das Licht brenne für alle Menschen, die geliebt und schmerzlich vermisst würden. Auch wenn sie nicht mehr sichtbar unter den Feiernden seien, blieben sie doch gegenwärtig: „In jedem Lachen, in jedem Lied, an jedem neuen Tag seid ihr Teil von unserem Fest.“
Mit dem gemeinsamen Ruf „Ruhet in Frieden“, einem dreifachen Kanonensalut und getragenen Weisen der Festmusikkapelle Nußdorf endete die Gedenkfeier.

Auch die Kinder und Jugendlichen des GTEV „Alpenrose“ nahmen am Totengedenken teil – der lange Festzug machte die starke Verbundenheit aller Generationen sichtbar.
Anschließend formierte sich der Festzug erneut. Nun ging es geschlossen und mit klingendem Spiel zurück zum Festzelt, wo der Gauheimatabend begann.
So verband sich an diesem Abend die Freude über das 130-jährige Bestehen des GTEV „Alpenrose“ mit dem dankbaren Erinnern an jene, ohne deren Einsatz, Zusammenhalt und Heimatliebe ein solches Jubiläum nicht möglich gewesen wäre.
Beitrag: Anton Hötzelsperger & Rainer Nitzsche
Fotos: Rainer Nitzsche
Zwischen Festfreude und stillem Gedenken: Bayerischer Inngau-Trachtenverband und GTEV „Alpenrose“ Nußdorf erinnerten an verstorbene Mitglieder, Gefallene und Vermisste.
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Zwischen Festfreude und stillem Gedenken: Bayerischer Inngau-Trachtenverband und GTEV „Alpenrose“ Nußdorf erinnerten an verstorbene Mitglieder, Gefallene und Vermisste.
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Zwischen Festfreude und stillem Gedenken: Bayerischer Inngau-Trachtenverband und GTEV „Alpenrose“ Nußdorf erinnerten an verstorbene Mitglieder, Gefallene und Vermisste.
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Zwischen Festfreude und stillem Gedenken: Bayerischer Inngau-Trachtenverband und GTEV „Alpenrose“ Nußdorf erinnerten an verstorbene Mitglieder, Gefallene und Vermisste.
Zwischen Festfreude und stillem Gedenken: Bayerischer Inngau-Trachtenverband und GTEV „Alpenrose“ Nußdorf erinnerten an verstorbene Mitglieder, Gefallene und Vermisste.
Zwischen Festfreude und stillem Gedenken: Bayerischer Inngau-Trachtenverband und GTEV „Alpenrose“ Nußdorf erinnerten an verstorbene Mitglieder, Gefallene und Vermisste.
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Zwischen Festfreude und stillem Gedenken: Bayerischer Inngau-Trachtenverband und GTEV „Alpenrose“ Nußdorf erinnerten an verstorbene Mitglieder, Gefallene und Vermisste.
Zwischen Festfreude und stillem Gedenken: Bayerischer Inngau-Trachtenverband und GTEV „Alpenrose“ Nußdorf erinnerten an verstorbene Mitglieder, Gefallene und Vermisste.
Zwischen Festfreude und stillem Gedenken: Bayerischer Inngau-Trachtenverband und GTEV „Alpenrose“ Nußdorf erinnerten an verstorbene Mitglieder, Gefallene und Vermisste.
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