Das Wetter war famos, den über 450 Zuschauern hat es gefallen und der Volksmusikgarten entpuppte sich als ein wunderbarer Spielort. Die angestrahlten Bäume bildeten dabei eine idyllische Kulisse und so genossen alle Besucher drei heitere Filme an besonders lauschigen Sommerabenden im Mondenschein. So lautete das einhellige positive Fazit für das vierte Open-Air-Kino in Bruckmühl. Aufgrund der Baustelle und der geltenden Umleitungsregelung musste sich das Open-Air-Kino verlagern.
Zu einem regelrechten Familienabend entpuppte sich bei über 200 Besuchern der Freitag mit dem „Kanu des Manitu“. Schon zeitig füllte sich die Wiese mit Sitzsäcken, den Stadtmarketing-Liegestühlen und Decken. Die Bar wurde gut angenommen und versorgte bei den heißen Temperaturen mit kühlen Erfrischungen. Die Pizza-Sammelbestellung erfreute sich an allen drei Tagen großer Beliebtheit. „Wir freuen uns sehr, dass das Angebot so gut angenommen worden ist“, freuen sich Silvia Mischi und Martina Neuhausen vom Stadtmarketing. Sie waren – wie immer – an allen Abenden vor Ort – an der Kasse und Bar und standen für die Besucher auch für Fragen zu anderen Aktionen sowie der großen Schlagerparty mit Heino und Almkausi am 12. Juli in Bruckmühl Rede und Antwort.
Dass die Aktion für den Einzelhandel auch Früchte getragen hat, bewiesen die zahlreichen Bons, die dann als Eintrittskarte ins Kino fungierten. Denn wer am Freitag und Samstag für 30 Euro in den von der Baustelle betroffenen Bereich eingekauft hat, erhielt gegen Vorlage freien Eintritt ins Kino. „Diese Aktion kam sehr gut an, wir haben nur positive Rückmeldungen dazu bekommen und leisten hier und mit weiteren Aktionen einen wichtigen Beitrag mit unserer Unterstützung für den Einzelhandel“, betont Bürgermeister Richard Richter. Zusammen mit dem Open-Air-Kino Bayern und Filmemacher Stefan Erdmann gab es drei Tage mit vielen Lachern vor der Leinwand. Bis zum Einbruch der Dunkelheit vergnügten sich die Besucher ratschend.
Zum Familienabend wurde der Abend mit dem „Kanu des Manitu“. Die Kult-Besetzung um Bully Herbig sorgte im zweiten Teil der Western-Persiflage wieder für zahlreiche Witze. Um das Leben mit seinen Höhen und Tiefen ging es humoristisch dann am Samstag bei „Karlie & Marie“ zu. Der deutsch-österreichischer Spielfilm stammt aus dem Jahr 2025 und ist mit Sigi Zimmerschied als Karli und Luise Kinseher als Marie. Das Finale war dann eine „Extrawurst“ von Regisseur Marcus H. Rosenmüller. In einem Tennisverein führt darin die geplante Neuanschaffung eines Grills zu einer Diskussion über Integration, Leitkultur, (kulturelle) Rücksichtnahme gegenüber Minderheiten und schließlich auch noch sexuelle Identität und toxische Männlichkeit. Temperaturen mit 24 Grad noch um Mitternacht sorgten für den idealen Rahmen an den Kinoabenden und der Ruf nach Fortsetzung dieser Veranstaltungsreihe ereilte das Bruckmühl Stadtmarketingteam zig Mal.
Bericht und Bilder: Markt Bruckmühl





