Am 30. Juni 2026 zeichnete Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, gemeinsam mit Landeskonservatorin Dr. Susanne Fischer 16 Personen, Gemeinden, Vereine und Ehrenamtliche mit der Denkmalschutzmedaille aus. Geehrt wurden Menschen, die mit großem Einsatz das kulturelle Erbe Bayerns bewahren. Ihr Engagement reicht von der Rettung gefährdeter Denkmäler über die Erforschung der Heimatgeschichte bis hin zur Vermittlung denkmalpflegerischen Wissens. Die Auszeichnung, die bereits zum 48. Mail verliehen wurde, unterstreicht: Denkmäler bleiben dann lebendig, wenn sich Menschen für sie einsetzen und ihnen eine Zukunft sichern.
„Denkmalpflege wirkt dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen. Hinter jedem Projekt, das wir heute auszeichnen, stehen persönliches Engagement und die Liebe zu unserem baulichen und archäologischen Erbe. Das ist nicht selbstverständlich. Allen 16 Preisträgerinnen und Preisträgern der Denkmalschutzmedaille 2026 gebührt deshalb unser großer Dank – Sie verleihen der Freude an der Denkmalpflege ein Gesicht“, sagt Landeskonservatorin Dr. Susanne Fischer, Leiterin der Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD).
Mit der Denkmalschutzmedaille werden seit 1978 besondere Verdienste in der Bau-, Kunst- und Bodendenkmalpflege in Bayern gewürdigt. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleiht die Auszeichnung einmal im Jahr gemeinsam mit dem BLfD an Personen und Institutionen, die sich in besonderer Weise um Denkmalschutz und Denkmalpflege verdient gemacht haben.
„Bayerns Denkmäler haben viele Schutzengel: Sie bewahren mit Leidenschaft, Ausdauer und oft jahrelangem Einsatz unsere Denkmalschätze. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr mit unserer Goldmedaille des Denkmalschutzes 16 Denkmaleigentümer, Ehrenamtliche und Gemeinden auszeichnen können, die zeigen, wie viel Herzblut, Verantwortungsbewusstsein und Tatkraft in der Pflege unserer Kulturdenkmäler steckt. Von der behutsamen Instandsetzung eines historischen Pfarrhauses über die Rettung und Wiederbelebung einer ehemaligen Synagoge bis hin zur klimagerechten Umnutzung eines ehemaligen Stadels zu zeitgemäßem Wohnraum – die Bandbreite dieses außergewöhnlichen Engagements ist beeindruckend. Wir unterstützen diesen Einsatz im Jahr 2026 mit denkmalpflegerischen Mitteln in Höhe von 66 Millionen Euro. So sorgen wir gemeinsam dafür, dass Bayerns Schätze nicht nur überdauern, sondern von jeder Generation neu entdeckt und geschätzt werden können. Vergelt’s Gott für das großartige Miteinander!“, betont Kunstminister Markus Blume.
Weitere Informationen zu den Preisträgern können der PDF-Datei im Anhang entnommen werden.
Bericht und Foto: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege



