Kirche

Wahl des Katholikenrats

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der Katholikenrat der Region München wählt am Freitag, 3. Juli, im Haus der Weltkirche (missio) (Pettenkoferstraße 26-28, München) einen neuen Vorstand für vier Jahre. Die konstituierende Vollversammlung des Gremiums beginnt um 16 Uhr. Hiltrud Schönheit (66), Vorsitzende des Katholikenrats, trägt letztmalig den Rechenschaftsbericht des Vorstandes vor. Nach zwölf Jahren im Vorstand, davon acht Jahren als Vorsitzende tritt Schönheit aus familiären Gründen nicht erneut an und zieht sich aus dem Gremium zurück.

Personalentscheidungen trifft die Versammlung ab 17.15 Uhr. Gewählt werden neben dem oder der Vorsitzenden sieben weitere Vorstandsmitglieder, darunter Delegierte aus den Räten in der Seelsorgsregion München, den Muttersprachigen Katholischen Gemeinden sowie katholischen Verbänden und Organisationen. Nach Ehrung und Verabschiedung der aus der Vollversammlung ausscheidenden Mitglieder endet der offizielle Teil der Vollversammlung gegen 20 Uhr.

Der Katholikenrat der Region München ist die höchste Vertretung der Laien in der Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising und setzt sich zusammen aus Delegierten der Dekanatsräte, der muttersprachigen Gemeinden, der katholischen Verbände und Gemeinschaften des Laienapostolats, zudem Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen, Berufsgruppen und Ordensgemeinschaften sowie hinzugewählten Personen des öffentlichen Lebens. Die Mitglieder treffen sich jeweils im Frühjahr und im Herbst zu Vollversammlungen.

Das Laiengremium bezieht Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, beschäftigte sich in den vergangenen vier Jahren etwa intensiv mit bildungspolitischen Fragestellungen oder dem veränderten Kommunikationsverhalten in Kultur und Gesellschaft. Zudem begleitet das Gremium kirchliche Entwicklungen und Neuorganisationsprozesse, etwa die Dekanatsreform. Der Katholikenrat wirkt bei Gottesdiensten und Veranstaltungen mit, zum Beispiel beim Bennofest, der Fronleichnamsprozession und der Andacht im Mai in der Bürgersaalkirche. Darüber hinaus dient das Gremium der Vernetzung innerhalb der Kirche und in die Stadtgesellschaft hinein. Jährlich verleiht der Katholikenrat die Pater-Rupert-Mayer-Medaille für herausragenden Einsatz aus christlicher Verantwortung. (glx)

Bericht: Erzbischöfliches Ordinariat – Archiv-Foto: Hötzelsperger 

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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