Eine interessierte Zuhörerschaft kam im katholischen Pfarrheim in Aschau i.Chiemgau zu einem Künstlergespräch zusammen, um vor dem neuen dreiteiligen Ölgemälde zum Sonnengesang des Heiligen Franziskus, einem Triptychon, aus erster Hand Informationen zur Entstehung des Kunstwerks zu erhalten und tiefer in seine Botschaft einzudringen. Der Aschauer Künstler Christian Huba, der das große Werk schuf, begeisterte die Besucher mit lebendigen und kurzweiligen Ausführungen und eröffnete neue Blickweisen.
Die Teilnahme der Kulturreferentin des Landkreises Rosenheim, Anke Hellmann, Ersten Bürgermeisters Simon Frank, Aschaus Tourismuschef, Herbert Reiter, sowie des Kulturbeauftragten Winfried Wolke unterstrich die Bedeutung zeitgenössischer Kunst in der Region. Erster Bürgermeister Simon Frank begrüßte die Besucher und hob die herausragende Kunst Christian Hubas hervor. Tourismuschef Herbert Reiter sprach an diesem Abend das Abschlusswort und ging dabei auf das zentrale Lichtmotiv des Triptychons sowie dessen strahlende Wirkung besonders am Abend der Sommersonnenwende ein.
Pfarrer Paul Janßen führte durch das Gespräch und beschloss den Abend gemeinsam mit der Frau des Künstlers, Alraune Huba, mit der Lesung des Sonnengesangs in altitalienischer Sprache und deutscher Übersetzung. Passend zur Lesung wurden vor dem Kunstwerk zwei von Alraune Huba gestaltete Kerzen entzündet, welche die Stimmung des Abends auf eindrucksvolle Weise vertieften.
Dass der Abend ausgerechnet zur Sommersonnenwende stattfand, hätte passender kaum gewählt sein können – ein inhaltlich wie atmosphärisch stimmiger Rahmen für die Themen Licht, Schöpfung und Lobpreis.
Bericht und Foto: Herbert Reiter








