Neue Spielstationen im Nationalparkzentrum Falkenstein in Betrieb
Wie ein Eichhörnchen in den Baumkronen kraxeln. Wie Ameisen im Bau herumwirbeln. Wie Totholzkäfer durch Holzgänge krabbeln. All das können Kinder nun im Nationalparkzentrum Falkenstein selbst ausprobieren. Denn seit wenigen Tagen sind nun alle drei neuen Spielstationen im dortigen Tier-Freigelände in Betrieb. Damit ist die Neukonzeption des Areals zum großen Teil abgeschlossen.
„Unser Ziel war es, die Aufenthaltsqualität gerade für Familien mit Kindern zu verbessern“, sagt Nationalparkleiterin Ursula Schuster. In diesem Zuge wurden im Frühjahr bereits zwei neue Gehege für Gelbbauchunken und Feuersalamander eröffnet. Neben Wölfen, Luchsen, Auerochsen und Przewalski-Pferden können Besucher bei Ludwigsthal nun also sechs Tierarten aus nächster Nähe bestaunen. Auf den Wegen zwischen den Gehegen sind in den vergangenen Monaten zudem die drei großen Spielkonstruktionen aus Holz entstanden. „Und das erste Feedback von unseren jungen Gästen ist durchwegs positiv“, so Schuster. „Vor allem der überdimensionale Ameisenhügel ist ein echtes Highlight.“ Insgesamt hat der Nationalpark rund 300.000 Euro in Gehege und Spielstationen investiert.
Zum Gesamtpaket gehören noch weitere Verbesserungen, etwa ein Tierspuren-Memory, die einst auf der Freyunger Landesgartenschau installierte Kugelbahn, eine neu geschaffene Aasstation sowie rund zwei Dutzend Tier- und Pfoten-Silhouetten zum Abpausen entlang des Weges. „Das alles zeigt, dass wir unser Versprechen, das Nationalparkzentrum nachhaltig aufzuwerten, ernst nehmen“, sagt Ursula Schuster. Die Besuchszahlen von 2025 sprechen dann auch eine eindeutige Sprache. „Vergangenes Jahr registrierten wir im Ludwigsthaler Tier-Freigelände im Vergleich zum Vorjahr bereits ein Drittel mehr Besucher. Mit den weiteren Neuheiten hält dieser Trend sicher an.“



