Samerberg – Mit großer Wucht ist am Donnerstagabend eine Gewitterfront über den Samerberg hinweggezogen. Im Ortsteil Fading hinterließ das Unwetter deutlich sichtbare Spuren: Mehrere große Bäume wurden durch die starken Windböen schwer beschädigt, mächtige Äste brachen ab und teilweise wurden selbst kräftige Stämme regelrecht auseinandergerissen.

Am Morgen danach zeigt sich auf den Wiesen rund um Fading das Ausmaß der Naturgewalt. Wo zuvor alte, stattliche Bäume das Landschaftsbild prägten, liegen nun schwere Kronenteile am Boden. An mehreren Stellen sind die Stämme in beträchtlicher Höhe abgebrochen oder der Länge nach aufgespalten. Die hellen Bruchflächen im Holz lassen erahnen, welche Kräfte während des Gewitters gewirkt haben müssen.
Besonders eindrucksvoll ist das Bild eines mächtigen Baumes, von dem nach dem Sturm nur noch ein hoher, zerborstener Stamm stehen geblieben ist. Wenige Meter daneben liegt ein großer Teil der Krone auf der Wiese. Auch weitere Bäume in unmittelbarer Umgebung wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Dabei bildet die Szenerie einen beinahe unwirklichen Kontrast zur sonst so ruhigen Landschaft des Samerbergs: saftig grüne Wiesen, die Berge am Horizont und darüber ein Himmel, an dem sich nach dem Durchzug des Gewitters bereits wieder erste hellere Stellen zeigen – während am Boden die Spuren des Unwetters zurückbleiben.
Die Bilder aus Fading erinnern zugleich daran, wie kleinräumig Gewitterereignisse sein können. Während wenige Kilometer entfernt oft nur kräftiger Regen oder einige stärkere Böen wahrgenommen werden, können Wind und Gewitter an anderer Stelle binnen weniger Minuten erhebliche Schäden anrichten.
Über Personenschäden oder größere Schäden an Gebäuden liegen uns aus diesem Bereich derzeit keine Informationen vor. Die beschädigten Bäume zeigen jedoch eindrucksvoll, mit welcher Kraft die Gewitterfront am Donnerstagabend über Teile des Samerbergs gezogen ist.


