Der Schein trügt – Auch der am Spitzstein entspringende, ca. 25 km lange Gebirgsfluss Prien, wichtiger Wasserlieferant für das Bayerische Meer, den Chiemsee, beginnt wegen der anhaltenden Hitze und der damit verbundenen Trockenheit zu schwächeln.
Im Ortsbereich von Aschau i.Chiemgau täuscht das noch vorhandene Restwasser offensichtlich darüber hinweg. Südlich, Richtung Sachrang, oder nördlich, Richtung Frasdorf, schaut es allerdings anders aus. Gleich nach dem Steg an der Fischer-Kapelle versiegt das Nass komplett, nachdem es vorher von grünen Algen überwuchert wird. An sich ist das Naturphänomen, der Trockenfall der Prien, nichts Neues (das Wasser versickert im teils karstigen Untergrund, um an anderer Stelle wieder an die Oberfläche zu gelangen), aber in diesem Sommer ist es schon besonders krass.
Zum Vergleich ein Foto, das zeigt, dass der Gebirgsbach z.B. bei Hochwasser ganz anderes aussehen kann.
Bericht und Bilder: Wolfgang Bude, Aschau i. Chiemgau






