Der Herrnberg erwies sich einmal mehr als einer der schönsten Aussichtspunkte in Prien, um die partielle Sonnenfinsternis zu verfolgen. Schon gegen 19.30 Uhr trafen die ersten Besucher ein. Anfangs war noch genügend Platz, doch nach und nach strömten immer mehr Interessierte auf den Hügel, um das seltene Naturschauspiel gemeinsam zu erleben.
Auch ich war mit meinem Freund Christoph und meinen beiden Enkelinnen dabei. Zunächst hatten wir nur eine einzige Sofi-Brille dabei. Ein freundlicher Besucher bemerkte unsere missliche Lage und schenkte uns kurzerhand drei weitere Schutzbrillen. So konnten schließlich alle das Himmelsereignis sicher beobachten. Gebannt verfolgten die zahlreichen Besucher, wie sich der Mond langsam vor die Sonne schob und sie Stück für Stück bedeckte. Immer wieder waren staunende Ausrufe zu hören, während viele den besonderen Moment mit ihren Kameras festhielten. Das war gar nicht so einfach, aber mit Hilfe der Brille gelang mir wenigstens ein brauchbares Sofi-Foto.
Neben dem beeindruckenden Schauspiel am Himmel war es vor allem die Atmosphäre, die den Abend unvergesslich machte: Menschen jeden Alters standen beisammen, kamen miteinander ins Gespräch und teilten ihre Begeisterung. Bei herrlichem Wetter und in bester Stimmung wurde der Herrnberg für kurze Zeit zu einem Treffpunkt für Naturfreunde und Hobbyastronomen.
Für viele Besucher dürfte dieser Abend noch lange in Erinnerung bleiben – nicht nur wegen der
Sonnenfinsternis, sondern auch wegen des Gemeinschaftsgefühls an einem der schönsten Aussichtspunkte in Prien.










