Zeitgeschichte im Fokus: Lesung zur Vertreibung der Sudetendeutschen in Bad Endorf – Unter dem Titel „Enteignung, Vertreibung, neue Heimat“ lädt das Bildungswerk Rosenheim gemeinsam mit dem Heimat- und Geschichtsverein Bad Endorf zu einer besonderen Veranstaltung ein. Im Mittelpunkt steht eine Lesung über das Schicksal sudetendeutscher Familien nach dem Zweiten Weltkrieg.
Anlässlich des 80. Jahrestages der Vertreibung der Sudetendeutschen (1946–2026) wird der Referent Gerold Schwarzer aus Rimsting eine persönliche Familiengeschichte vorstellen. Die Lesung wird ergänzt durch eindrucksvolle Ausschnitte aus Zeitzeugenberichten von Endorfer Bürgerinnen und Bürgern, die damals ihre neue Heimat in der Region fanden. Besonders im Fokus stehen dabei Erinnerungen an die Ankunft der sogenannten „Wallerer“ aus dem Böhmerwald.
Die Veranstaltung ist Teil der Bildungs- und Veranstaltungsreihe „WEG-Projekt“, die sich mit den Themen Flucht, Vertreibung und Heimat auseinandersetzt. Ziel ist es, historische Ereignisse lebendig zu vermitteln und zugleich Raum für Austausch und Reflexion zu schaffen.
Die Lesung findet am Freitag, 22. Mai 2026, um 19:30 Uhr im katholischen Pfarrheim Bad Endorf (Kirchplatz 1) statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich mit einem wichtigen Kapitel der regionalen und europäischen Geschichte auseinanderzusetzen und persönliche Einblicke in die Erfahrungen von Flucht und Neubeginn zu erhalten.





