Hildegard und Franz Osterhammer haben einen geschichtsreichen Vortrag für den 22. April vorbereitet, hierzu ergeht folgende Einladung:
“Heuer kann unsere Pfarrei ihr 220jähriges Bestehen feiern. Drei Jahre nach der Säkularisation wurde Frasdorf zur eigenen Pfarrei erhoben und am 26. April 1806 H. H. Posidius Rochus als erster Pfarrer in der Frasdorfer Kirche installiert. Er war vor der Säkularisation Chorherr im Kloster Herrenchiemsee. Aus diesem Grund haben wir einen geschichtlichen Überblick erstellt von den frühen Seelsorgestationen unserer Vorfahren bis zum heutigen Pfarrverband.
Wir besuchen die Orte, zu denen schon in sehr früher Zeit eine religiöse Verbindung bestand. Sei es durch Schenkungen und Zehentpflicht, Wallfahrten und Bittgänge, oder Marien-Bruderschaft, was noch heute in unserer Pfarrei, bzw. Kirche ersichtlich ist. Wir besichtigen die reich stukkierte Stiftskirche Baumburg an der Alz (hl. Margaretha), das Benediktiner Stift Admont in der Steiermark mit seiner weltberühmten Klosterbibliothek (hl. Blasius) und einem Abstecher zum bekannten Bergsteigerfriedhof Johnsdorf im Gesäuse, das Augustiner Chorherren Stift St. Florian bei Linz, der Wirkungsstätte des hl. Florian, mit seiner barocken Basilika und der bekannten Bruckner Orgel (hl. Florian), sowie Wessobrunn im Pfaffenwinkel (Mutter der schönen Liebe), Freising (hl. Korbinian) und einem Abstecher zur Kirche nach Enghausen mit dem ältesten Kreuz Deutschlands, und einiges mehr.
Mit Bildern und Dokumenten von den Kirchen unseres Pfarrverbandes und der Christkönigkirche in Wildenwart, die ebenfalls zu unserer politischen Gemeinde, aber zur Pfarrei Prien gehört, sowie ein paar Eindrücken von althergebrachtem religiösen Brauchtum runden wir diesen Vortrag ab.
Der bilderreiche Vortrag findet statt am Mittwoch, 22. April 2026, 19.45 Uhr (nach der Abendmesse) im Pfarrsaal Frasdorf.
Dazu ergeht eine herzliche Einladung von Pfarrei und Heimat- und Kulturverein
Bericht und Fotos: Hildegard Osterhammer








