Schneeschuhgehen wird immer beliebter. Gerade im Chiemgau gibt es viele schöne Schneeschuhwanderungen. Wer sich momentan aus Angst vor Lawinen noch nicht hoch hinauf wagt, dem sei z.B. eine Tour aud den Erlbergkopf (die Einheimischen nennen ihn Irlberg) und Haindorfer Berg empfohlen. Das ist eine nicht besonders anstrengende, aber trotzdem aussichtsreiche Wanderung auf zwei weniger bekannte kleinere Berge. Allerdings muss man am Irlberg schon auch mit Lawinen rechnen , besonders im heurigen “Jahrhundertwinter”. Wie mir die Schneeschuhfüherin Josefine Lechner mitgeteilt hat, gibt es momentan (Ende Januar) meterhohe Wächten im Gipfelbereich.
Los gehts am
Wanderparkplatz Aigen in Hintergschwendt. Vorbei an der Vockalm steigt man hinauf zum Gipfelkreuz am
Irlberg (1134 m, Achtung lawinenkundliche Kenntnisse erforderlich! ) mit herrlicher Aussicht auf den Chiemsee und die Chiemgauberge vom Hochfelln über Hochgern, Hochplatte hinüber bis zur Kampenwand. Weiter gehts über Almwiesen hinunter , vorbei an der Maureralm und Schmiedalm in Richtung
Maisalm, in der man aber erst nach einem Abstecher über die Sameralm und einen aussichtsreichen Gipfelhang zum
Haindorfer Berg einkehrt (sehr gut!).
Fotos: Günther Freund
vor dem Gipfelkreuz
Aufstieg zum Irlberg
Blick auf die Erlbergalm
die Maureralm
Weissenalm und Maureralm, dahinterder Friedenrath
Kamperwand von Haindorfer Berg
die Sameralm, dahinter der Chiemsee
die Maisalm