Kirche

Hubertusmesse auf Gut Ising

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Hubertusmesse auf Gut Ising beschließt die 69. Schleppjagd auf Herrenchiemsee

Nach einer eindrucksvollen und vollkommen unfallfreien 69. Schleppjagd auf Herrenchiemsee versammelte sich die Jagdgesellschaft am Sonntag, 11. Oktober zur traditionellen Hubertusmesse in der Kirche Mariä Himmelfahrt auf Gut Ising. Das sonntägliche Stelldichein ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Jagdwochenendes und Ausdruck des Dankes für eine gelungene und sichere Jagd. Die 69. Schleppjagd war im übrigen die 37. hinter den Hunden des Schleppjagdvereins von Bayern e.V  und zum 10. Mal erfolgte das besondere Jagdereignis unter der Jagdherrschaft von Esther Höhn und Josef Ettenhuber als Gastgeber

Dank für eine unfallfreie Jagd

Die Jagdherrschaft Esther Höhn und Josef Ettenhuber blickte auf eine außergewöhnlich harmonische Schleppjagd zurück: Kein Sturz, kein falscher Tritt, kein Unfall – alle Reiterinnen und Reiter konnten beim großen Halali an der Avenue hinter dem Neuen Schloss den Eichenbruch in Empfang nehmen. Die Hubertusmesse, zelebriert von Dr. Lothar Katz, stand daher ganz im Zeichen des Dankes: Dank an die Pferde, die mit Kraft und Verlässlichkeit die Strecke meisterten; Dank an die Hunde, die mit Passion und Spurtreue dem Feld den Weg wiesen; und Dank an den Schöpfer, dessen schützende Hand Reiter, Pferde und Hunde sicher über die Jagd geführt hat.

Musikalische Festlichkeit durch die Trompes de Bavière

Für die feierliche musikalische Gestaltung sorgten die Trompes de Bavière unter der Leitung von Vincent Hofinger und Josef Höhentinger. Ein besonderer Höhepunkt erklang nach der Lesung: Die Bläser präsentierten die französische Jagdfanfare „La main du maître“ – jedoch nicht auf den Hörnern, sondern a cappella, allein mit ihren Stimmen. Mit kraftvollen, vibrierenden Tonfolgen ahmten sie den Klang der Naturhörner nach und verliehen dem Stück eine außergewöhnliche Intensität. Die Fanfare symbolisiert zweierlei: – die führende Hand des Masters, die Pferden und Hunden den Weg weist, – und – im geistlichen Kontext – die schützende Hand Gottes, die alle Beteiligten sicher über die Jagdstrecke geleitet hat.

Ein würdiger Abschluss eines besonderen Jagdwochenendes

Die Hubertusmesse auf Gut Ising bildete erneut den feierlichen Abschluss eines Jagdwochenendes, das Tradition, Gemeinschaft und Dankbarkeit miteinander verbindet. Die Jagdherrschaft und die gesamte Jagdgesellschaft blicken mit Freude auf eine unfallfreie Schleppjagd zurück – ein Geschenk, das in Ising traditionell mit Andacht und Musik gefeiert wird.

Fotos: Esther Höhn, Schleppjagdverein Bayern


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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