Großer Applaus und größtes Lob von höchster politischer Stelle für die Theatergesellschaft Bad Endorf: Mit den Worten „Bravo, Bravo, Bravo!“ würdigte Staatsminister Dr. Florian Herrmann die Aufführung des Schauspiels „Pater Rupert Mayer“ im Volkstheater Bad Endorf.
Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien besuchte als Schirmherr des Stücks zum ersten Mal eine Aufführung der Theatergesellschaft Bad Endorf und zeigte sich tief beeindruckt von der Qualität der Inszenierung.
Begleitet wurde der ranghohe Politiker vom CSU-Landtagsabgeordneten Sebastian Friesinger, Landrat Otto Lederer sowie dem Bad Endorfer Erstem Bürgermeister Alois Loferer. Trotz hochsommerlicher Temperaturen, Baustelle und Fußball-Weltmeisterschaft fanden fast 300 Besucher den Weg ins Volkstheater. Die Schirmherrschaft für das Stück kam durch den Kontakt von Peter Bichler, Zweiter Vorstand der Theatergesellschaft Bad Endorf, zum Landtagsabgeordneten Sebastian Friesinger zustande. Für die Theatergesellschaft bedeutet die Übernahme der Schirmherrschaft nicht nur politische Anerkennung, sondern auch eine besondere Wertschätzung ihres kulturellen Engagements auf Landesebene. Nach dem langanhaltenden Schlussapplaus bat Erster Vorstand Konrad Schlaipfer den Schirmherrn auf die Bühne. Dort fand Dr. Herrmann deutliche Worte der Anerkennung für die Arbeit aller Beteiligten.
Besonders beeindruckt zeigte sich der Staatsminister von der Größe des Ensembles und dem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement, das hinter einer solchen Produktion steht. Er würdigte ausdrücklich die zahlreichen Stunden, die von den Mitwirkenden in Proben, Kartenvorverkauf, Bühnenbau, Kostümarbeit und Organisation investiert wurden. „Man spürt in jeder Szene, wie viel Herzblut in diesem Stück steckt“, machte Herrmann deutlich. Die Qualität der Aufführung habe in einigen Szenen das Niveau professioneller Bühnen erreicht.
Großes Lob fand der Schirmherr auch für die Art der Inszenierung durch die Spielleiter Werner Hofmann und Franziska Deindl. Durch die gelungene Verbindung der historischen Ereignisse mit der Gegenwart wurde die Botschaft des Stücks für heutige Zuschauer unmittelbar verständlich und greifbar. Die aufwändig gestalteten Bühnenbilder und Kostüme, die überzeugende Darstellung des Pater Rupert Mayer durch die drei Hauptdarsteller Leonhard Kößlinger, Markus Krug und Gerhard Feichtner sowie die Auftritte der zahlreichen Kinder und Jugendlichen fanden ebenfalls große und ehrlich gemeinte Anerkennung durch den Staatsminister. Besonders tief bewegt zeigte sich Dr. Herrmann von der wie ein Kammerspiel inszenierten Darstellung einer Szene im Konzentrationslager Sachsenhausen, die trotz ihrer Schlichtheit die ganze Brutalität und Menschenverachtung des Nazi-Regimes vermittelte. Im Zuschauerraum herrschte nach dieser Szene bedrückte Stille.
“Die Botschaft von Pater Rupert Mayer ist heute wichtiger denn je. Sein mutiges Eintreten gegen die nationalsozialistische Ideologie, für Menschenwürde, Freiheit und den Glauben hat auch in der Gegenwart nichts von seiner Bedeutung verloren”, betonte der Schirmherr in seiner Ansprache. Dr. Herrmann erklärte, es bereite ihm große Freude, die Schirmherrschaft für ein Theaterstück zu übernehmen, das Geschichte nicht nur erzähle, sondern ihre Lehren für die heutige Zeit nutzbar mache.
Für die Theatergesellschaft Bad Endorf war der Besuch ihres Schirmherrn ein weiterer Höhepunkt der erfolgreichen Spielsaison. Auf dem Lob des Staatsministers ausruhen wollen sich die Mitwirkenden nicht. Die Proben und der Kartenverkauf für das nächste Stück, die schwarze Komödie „Boandlgeheimnis“, die ab dem 24. Juli im Volkstheater Bad Endorf aufgeführt wird, laufen bereits.
Karten für die Aufführungen im Volkstheater Bad Endorf sind an der Theaterkasse, Öffnungszeiten: Montag und Freitag (außer Feiertag) von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr, über die Telefonnummer 08053-3743 und über die Webseite der Theatergesellschaft www.theater-endorf.de erhältlich.
Ein besonderes Angebot hält die Tourist-Info Bad Endorf mit dem Paket „Bad Endorfer Zuckerl plus“ bereit – es kombiniert eine Freikarte für das Theater mit vergünstigten Gutscheinen für Chiemsee-Schifffahrt, Kampenwand-Bahn und Chiemgau-Thermen. Für die Theatergesellschaft Bad Endorf war der Besuch ihres Schirmherrn ein weiterer Höhepunkt einer erfolgreichen Spielzeit. Auf dem Lob des Staatsministers werden sich die Verantwortlichen jedoch nicht ausruhen. Bereits jetzt laufen die Proben und der Kartenvorverkauf für die schwarze Komödie „Boandlgeheimnis“, die ab dem 24. Juli im Volkstheater Bad Endorf aufgeführt wird.
Bis dahin und letztmal am Sonntag, 28. Juni stehen jedoch noch weitere Vorstellungen von „Pater Rupert Mayer“ auf dem Spielplan – einem Stück, das nicht nur Geschichte erzählt, sondern auch eindrucksvoll zeigt, wie lebendig und relevant Theater heute sein kann.
Bericht, Plakat und Bilder Staatsminister: Theatergesellschaft Bad Endorf – Foto: Theaterszene Pater Rupert Mayer (hö)







