Mit seiner heutigen Entscheidung hat das Bayerische Oberste Landesgericht die aufschiebende Wirkung im Streit um die Vergabe der großen Festzelte nicht verlängert. Die Entscheidung im Eilverfahren ist rechtskräftig und schafft die dringend benötigte Planungssicherheit für das Oktoberfest 2026.
Für das bayerische Gastgewerbe und die Wiesnfamilie ist dies weit mehr als ein juristischer Erfolg: Es ist ein klares Bekenntnis zur besonderen Identität des Oktoberfests als Münchner und bayerisches Volksfest. Die Wiesn steht seit über 200 Jahren für Regionalität, Tradition, Gastfreundschaft, Brauchtum und bayerische Lebensfreude. Sie ist kein beliebig austauschbares Großereignis, sondern Ausdruck bayerischer Kultur und Lebensart.
DEHOGA Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer: „Heute ist ein sehr guter Tag. Diese Entscheidung ermöglicht die Durchführung der Wiesn. Die Wiesn ist weltweit einzigartig. Sie ist tief mit München und Bayern verwurzelt. Das Oktoberfest bleibt ein Fest der Regionalität, der Gastfreundschaft und der bayerischen Lebensfreude.“
Christian Schottenhamel, Wiesnwirt: „Die Wiesn lebt von Menschen, Familien und Betrieben, die diese Tradition über Generationen geprägt haben. Wer auf die Theresienwiese kommt, sucht keine beliebige Veranstaltung, sondern das Original. Heute wurde bestätigt: Diese gewachsene Identität wird geschützt. Die Wiesn bleibt die Wiesn – münchnerisch, bayerisch und weltweit einzigartig.“
DEHOGA Bayern-Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert: „Diese Entscheidung bringt endlich Planungssicherheit für Festwirte, Schausteller, Beschäftigte und Gäste aus aller Welt. Zugleich ist sie ein starkes Signal für den Erhalt unserer Festkultur. Die Stärke der Wiesn liegt in ihrer Authentizität und regionalen Verankerung. Genau das macht ihre internationale Strahlkraft aus.“
Die Wiesn bleibt, was sie seit mehr als zwei Jahrhunderten ist: ein Fest für die Menschen, ein Schaufenster bayerischer Kultur und ein weltweit einzigartiger Ausdruck von Heimat, Tradition und Lebensfreude.
Bericht: DEHOGA – Archiv-Foto: Hötzelsperger (Oide Wiesn 2025)



