Leitartikel

Denkmal und Film für König Ludwig II

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der Kini kam zurück – Denkmal und Film in München ließen erstaunen. 

Pünktlich zum 140. Todestag seiner Majestät, König Ludwig II, war es endlich soweit. Am Samstag, den 13.6.2026 enthüllte Ministerpräsident Markus Söder zusammen mit dem Sponsor König Ludwig Denkmalverein, Dietmar Holzapfel das neue Denkmal. Der Kini ist nun wieder daheim an der Isar.

Dass ausgerechnet das Denkmal des Königs an der Corneliusbrücke steht, ist kein Zufall. Bereits 1910 stand an der gleichen Stelle ein König-Ludwig Denkmal. Als jedoch der 2 Weltkrieg einsetzte, schmolzen die Nazis das Metall ein. Weg war der König. Der Wirt von der Deutschen Eiche, Dietmar Holzapfel, störte diesen Leerstand auf der vorgelagerten Insel auf der Corneliusbrücke. Er gründete einen Verein zur Unterstützung einer Figur, die an der Brücke wieder stehen sollte. Insgesamt 220.000,– Euro kamen an Spenden zusammen. So konnte er an den Stadtrat rangehen, ohne dass nur ein Cent davon Steuergelder waren. 2014 stelte er seinen Vorschlag der Stadt vor. Immerhin hat es 12 Jahre gedauert, bis sein Vorschlag in die Tat umgesetzt war. Die Büste besteht aus Bronze, der Sockel aus Untersberger Mormor. Rund um das Denkmal hat die Stadt München mit Rosen und Rasen frisch begrünt.

Als dann Ministerpräsident Markus Söder mit seiner Eröffnungsrede begann, meinte er: „Ludwig II  war der James Dean der Wittelsbacher“. Um den König ranken sich zig Mythen. Vor allem, was seinen mystriösen Tod am Starnberger See  betrifft. Dazu konnte der Filmemacher Klaus Bichlmeier am nächsten Tag berichten. 3 Vorstellungen  im Kinosaal vom Donisl waren ausverkauft als der Filmemacher denn Tod des Königs als Mord darstellte.

„Ein ewig Rätsel will ich bleiben“. So beschreibt der König sein eigenes Leben. Ob nach dem Filmbeitrag das große Rätsel gelöst war?

Bericht, Repro und Bilder: Klaus Bichlmeier

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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