Tourismus

Neuer Steig im Wimbachtal zum Trischübel-Pass

Veröffentlicht von Günther Freund

Nach dem großen Felssturz im August 2025: Neuer Steig im Wimbachtal ab Mitte Juli begehbar

Im August 2025 hatte ein großer Felssturz den vielbegangenen Wanderweg kurz unterhalb des Trischübel-Passes (Nr. 419, 421) im hinteren Wimbachtal verschüttet. Seitdem ist der Bereich aufgrund der Gefahr weiterer Felsabbrüche gesperrt.

Mit großem personellem und finanziellem Aufwand baut das Revier Au-Schapbach seit Herbst 2025 unter Ausnutzung aller witterungsbedingt möglichen Zeitfenster einen neuen Steig: Auf rund 600 Metern Länge überwindet dieser gut 200 Höhenmeter, 25 Meter Stahlseil und zehn Trittbügel werden verbaut. Wichtig für die Tourenplanung: Der alpine Steig wird eine höhere Schwierigkeit haben als der alte. Eine leichtere Trassierung war in dem alpinen Gelände nicht möglich.

Die Fertigstellung ist für Mitte Juli 2026 geplant. Vor der offiziellen Freigabe darf der Bereich aufgrund von Steinschlaggefahr durch die laufenden Arbeiten nicht begangen werden.

Die Nationalparkverwaltung wird über die Fertigstellung informieren.


Redaktion

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt!