Anger – Idyllisch fließt das Hainhamer Bachl am Rande der Häuser vorbei. Dass das Bachl durchaus zum gefährlichen Wildbach werden kann, hatte sich im vergangenen Jahr gezeigt. Damals sorgte starker Regen für ein regionales Hochwasser rund um den Högl. Vor allem betroffen waren Gebiete auf der Nord- und auf der Westseite des Berges. Unter anderem auch das Bachl in Moosbacherau, einem Ortsteil von Anger.
Das Hainhamer Bachl gilt als ausgebauter Wildbach, im unteren Bereich sorgt Verbauung dafür, im Hochwasserfall die Wucht des Wassers abzumildern. Dies gelang auch: Keines der Häuser direkt am Bachl nahm im vergangenen Jahr Schaden. Allerdings beschädigte das Hochwasser einige Bauwerke im Bach selbst. So riss das Wasser Steine aus dem Gewässerbett, was zu einer Destabilisierung und letztlich zu einem Sohldurchbruch führen kann. Um eine solche Verschlechterung der Situation zu vermeiden, haben die Arbeiter der Flussmeisterstelle Piding die Schäden behoben. Auch Schäden an den Böschungen sind beseitigt. Die Flussmeisterstelle Piding ist eine von drei Flussmeisterstellen, die zum Wasserwirtschaftsamt Traunstein gehören. Die Kosten für die Sanierung betrugen rund 50.000 Euro.
Bericht und Foto: WWA TS – Frisch saniert: Das Hainhamer Bachl in Moosbacherau verfügt wieder über ein stabiles Gewässerbett.




