Pittenhart: Der „Wonnemonat“ Mai ist ein Monat, der in besonderer Weise der Verehrung der Gottesmutter Maria geweiht ist. Wenn alles blüht und grünt, die Farbenpracht des Frühlings soll uns sagen, das Leben ist schön. Die Blumen und die ganze Schöpfung sind Zeugen für Maria, den Schöpfer und die Liebe Gottes.
Die Freude über die Blütenpracht des Frühlings mischt sich in unserer Heimat mit dem Lob auf die „schönste Himmelsblüte“, wie Maria in einem Marienlied bezeichnet wird. Der Gottesmutter wird alles empfohlen, was grünt und blüht. An zahlreichen Wallfahrtsorten, wie auch in den Kapellen und Kirchen unserer Pfarrei finden in diesen Wochen die Maifeiern zu Ehren der Gottesmutter statt. Vergangenen Sonntag, 17. Mai gestaltet der Pfarrgemeinderat und Kirchenchor Pittenhart eine Maiandacht unter dem Motto „Maria Blume des Lebens“.
Christine Emmerer, Wortgottesdienstleiterin erinnert eingangs der Andacht, dass im Mittelalter Maria liebevoll als „Rose ohne Dornen“ und die „Schönste aller Blüten“ benannt wurde. Mit vielen bekannten Marienliedern, wie „Meerstern ich dich grüße“, „Maria dich lieben“ und „Bei dem Kreuze stand Maria“ untermalt der Pittenharter Kirchenchor unter Leitung von Hans Bruckner die Andacht sehr feierlich. Leben blüht auf – „Maria sagt ja, Maria sorgt sich, Maria hält aus, Maria hält aus“, diese Abschnitte im Leben Mariens holen die Pfarrgemeinderatsmitgliedern Florian Eder, Martin Hegele und Monika Riß mit gelesen Texten aus den Evangelien nach Lukas und Johannes in Erinnerung, stellen so das Leben der Gottesmutter mit all ihren Sorgen und Nöten in den Mittelpunkt der Andacht und bitten um ihre Fürsprache.
Bevor der Chor zum Abschluß der Andacht das Lied „Segne du Maria“ anstimmt, erteilt die Wortgottesdienstleiterin Christine Emmerer den Segen und bittet Gott mit der ganzen Fülle seiner Liebe um Gnade und bedankt sich bei allen Mitwirkenden für die schöne und würdevolle Maiandacht.
Bericht und Foto: Emmy Künzner-Hingerl



