Von Januar bis Juni 2026 erteilen die Behörden in Bayern insgesamt 29 155 Baugenehmigungen für Wohnungen. Nach Auskunft des Bayerischen Landesamts für Statistik steigt das Genehmigungsvolumen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 12,3 Prozent beziehungsweise 3 196 Wohnungen. In den Landkreisen erhöhen sich die Wohnungsbaugenehmigungen im Vorjahresvergleich um 19,0 Prozent (+3 428 Genehmigungen), in den kreisfreien Städten sinken sie um 2,9 Prozent (-232).
Schweinfurt. In Bayern werden von Januar bis Juni 2026 Baugenehmigungen (einschließlich Genehmigungsfreistellungen) für insgesamt 29 155 Wohnungen bewilligt. Nach Mitteilung der Fachgruppe im Bayerischen Landesamt für Statistik steigt die Zahl der Wohnungsbaufreigaben damit um 3 196 Wohnungen beziehungsweise 12,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.
Eine Aufgliederung nach Gebäudearten zeigt: Neue Wohngebäude mit genau einer Wohnung, also Einfamilienhäuser, legen um 10,9 Prozent (+619) zu. Das Genehmigungsvolumen für Wohnungen in neuen Zweifamilienhäusern steigt um 36,3 Prozent (+532). Die Antragsbewilligungen für Mehrfamilienhäuser verzeichnen mit einem Zuwachs um 18,1 Prozent (+2 319) ebenfalls einen Anstieg. Bei Wohnungen in Wohnheimen gibt es dagegen eine deutliche Abnahme der Genehmigungen um 72, Prozent (-989). Die Zahl bewilligter Wohnungen durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden steigt um 6,0 Prozent (+248) und im Nichtwohnbereich um 90,5 Prozent (+467).
Deutliche Unterschiede bei den Regierungsbezirken erkennbar
Regionale Unterschiede offenbaren sich bei der Trennung der bayerischen Kreise nach Stadt und Land: In den Landkreisen steigen die Wohnungsbaugenehmigungen um 19,0 Prozent. In den kreisfreien Städten verringert sich das Genehmigungsvolumen insgesamt um 2,9 Prozent. Großstädte verzeichnen mit 1,2 Prozent eine geringe Zunahme.
Mit Blick auf die Regierungsbezirke weisen Oberbayern, die Oberpfalz und Unterfranken deutliche Zuwächse um etwa 25 Prozent auf. Auch in Schwaben gibt es eine positive Entwicklung mit 13,0 Prozent. In den Regierungsbezirken Niederbayern (-2,3), Oberfranken (-13,2) und Mittelfranken (-13,9) sinken die Genehmigungszahlen dagegen.


