Natur & Umwelt

Niedrigwasser an der Prienmündung – ein ungewohnter Anblick

Veröffentlicht von Günther Freund

Wer am letzten Augustsonntag einen Spaziergang zur Prienmündung unternahm, dem bot sich ein außergewöhnliches Bild. Neben der Vogelbeobachtungsstelle war der Wasserstand so niedrig wie ich es noch nie erlebt habe.  Die aktuelle Trockenheit der vergangenen Wochen macht sich hier deutlich bemerkbar.

Trotz des Niedrigwassers herrschte reges Leben. Neben den Wasservögeln, die die flachen Uferbereiche zur Nahrungssuche nutzten, waren auch zwei Stand-up-Paddler und ein Motorboo auf der Schafwaschener Bucht t unterwegs und im Strandbad lagen noch zahlreiche Sonnenhungrige. Auch im Wasser tummelten sich noch einige, scheinbar war es noch warm genug zum Schwimmen.

Die aktuellen Aufnahmen dokumentieren eindrucksvoll, wie stark sich der Wasserstand an der Prienmündung verändert hat. Bleibt zu hoffen, dass in den kommenden Wochen ergiebige Niederschläge den Pegel von Prien und Chiemsee wieder ansteigen lassen.

Siehe auch Chiemgau-Wiki: Prienmündung-Impressionen

 


Redaktion

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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