Gelungener Auftakt im vollen Festzelt: Neukirchen feiert 275 Jahre Vereinsgeschichte
Mit dem Bieranstich durch Bürgermeister und Schirmherr Christoph Vodermaier haben die Festtage der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen und der SG Alt-Wildschütz Persdorf begonnen.

Von li n. re: Georg Staber, Florian Loferer (2. Vorstand der FFW), Christian Vordermaier, Bernhard Haupt, Philipp Heuer, Bernhard Loferer, Georg Lindner, Marrissa Steegmüller, Florian Hollinger, Erster Bürgermeister und Schirmherr Christoph Vodermaier, Franz Amberger, SEbastian Stegmüller, Matheus Wallner, Michael Fischer (Erster Vorstand des Schützenvereins und Festleiter) und Stephan Bergmann (Erster Vorstand der FFW und Festleiter).
Jetzt geht’s endlich los: Mit einem stimmungsvollen Bieranstich ist am Mittwochabend im voll besetzten Festzelt in Persdorf das große Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen und der Schützengesellschaft Alt-Wildschütz Persdorf eröffnet worden. Gefeiert werden in den kommenden Tagen gleich zwei besondere Vereinsjubiläen: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Neukirchen und 125 Jahre SG Alt-Wildschütz Persdorf – zusammen also stolze 275 Jahre Vereinsgeschichte.

Voerstand und Festleiter der SG Alt-Wildschütz Persdorf Herr Michael Fischer, Erster Bürgermeister und Schirmherr Herr Christoph Vodermaier und Erster Vorstand und Festleiter der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen Herr Stephan Bergmann.
Schon zum Auftakt zeigte sich, wie groß die Vorfreude in der Gemeinde und weit darüber hinaus ist. Die Reihen im Festzelt waren dicht besetzt, die Maßkrüge gefüllt, die Küche und Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun, und auf der Bühne sorgten die Musikkapelle Riedering-Söllhuben sowie die Jugendkapelle für den passenden musikalischen Rahmen. Zwischen Blasmusik, Tracht, Feuerwehruniformen, Schützenhut, Fahnenabordnungen und vielen herzlichen Begegnungen wurde schnell deutlich: Dieses Fest ist nicht nur eine Jubiläumsfeier zweier Vereine, sondern ein starkes Zeichen lebendiger Dorfgemeinschaft.

Die Jugendkapelle der Musikkapelle Riedering – Söllhuben spielte auf.
Bürgermeister und Schirmherr Christoph Vodermaier begrüßte die Festgäste, Ehrengäste, Vereinsmitglieder, Feuerwehrleute, Schützinnen und Schützen mit sichtlicher Freude. „Neukirchen feiert“, brachte er den Abend auf den Punkt. Seit Wochen und Monaten sei geplant, organisiert und vorbereitet worden. Viele fleißige Hände hätten angepackt und unzählige Stunden investiert, damit dieses Fest möglich werde.
In seiner Ansprache hob Vodermaier besonders den gemeinsamen Charakter des Jubiläums hervor. Feuerwehr und Schützen würden zwar miteinander feiern, aber dennoch ihre Eigenständigkeit bewahren.

Gelungener Auftakt im vollen Festzelt: Neukirchen feiert 275 Jahre Vereinsgeschichte
Die Feuerwehr bleibe die Feuerwehr, die Schützen blieben die Schützen – und gerade das mache dieses gemeinsame Fest so besonders. Zwei Vereine mit eigener Geschichte, eigenen Traditionen und eigenen Aufgaben feiern Seite an Seite. Das zeige, wie gut Zusammenhalt funktionieren könne: Jeder bleibt, was er ist – und gemeinsam wird etwas Großes daraus.
Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ dankte Vodermaier allen, die in Vorbereitung und Durchführung mitgeholfen haben – den Vereinen, Nachbarn, Familien und vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Das Jubiläum zeige, was eine Dorfgemeinschaft leisten könne, wenn alle zusammenhelfen.
Danach folgte der Moment, auf den viele gewartet hatten: der offizielle Bieranstich. Mit zwei kräftigen Schlägen zapfte Bürgermeister Christoph Vodermaier das erste Fass an – begleitet von Applaus, Musik und bester Festzeltstimmung. Auf der Bühne standen mit ihm auch die Vorsitzenden und Festleiter der beiden Jubiläumsvereine: Stephan Bergmann, 1. Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen, und Michael Fischer, 1. Vorstand der SG Alt-Wildschütz Persdorf.
Auch abseits des offiziellen Teils bot der Abend viele schöne Bilder: junge Musikantinnen und Musikanten, die konzentriert aufspielten, Familien an den Biertischen, lachende Gesichter in Feuerwehruniform und Tracht, Schützenfahnen, Lebkuchenherzen und volle Tabletts aus der Festzeltküche. Gerade diese Eindrücke machten deutlich, dass hinter dem Jubiläum nicht nur Vereinsgeschichte steht, sondern auch viel Leben, Nachwuchs und Gemeinschaft.
Kulinarisch war der Auftakt bestens vorbereitet. Die Bedienungen trugen Brathendl, Schnitzel, Knödel, Pommes, Brotzeiten und süße Schmankerl durch die gut gefüllten Reihen, während an den Biertischen geratscht, angestoßen und gefeiert wurde. Besonders schön war auch zu sehen, wie selbstverständlich Jung und Alt gemeinsam Teil dieses Festes sind – von den Kindern im Festzelt bis zu den langjährigen Vereinsmitgliedern mit Fahne, Abzeichen und Uniform.
Nach diesem gelungenen Auftakt geht die Festwoche weiter: Am Donnerstag steht ab 11 Uhr der Familientag mit der Kranzhorn Musi auf dem Programm. Am Freitag folgt mit der Spider Murphy Gang und anschließend „Fogelwuid“ ein musikalischer Höhepunkt. Der Festsonntag beginnt mit einem gemeinsamen Gottesdienst, anschließend ziehen Vereine, Musikgruppen und Fahnenabordnungen beim Festzug durch den Ort. Danach wird im Festzelt weitergefeiert.
Der erste Abend hat bereits gezeigt: Dieses Jubiläumsfest steht auf einem starken Fundament – aus Tradition, Ehrenamt, Musik, Gemeinschaft und vielen Menschen, die mit Herzblut dabei sind.
Fotos & Beitrag: Rainer Nitzsche








