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Bayerns Schirmherrschaft für Berlin

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bayerns Ministerpräsident hat Schirmherrschaft für „150 Jahre Verein der Bayern in Berlin“ übernommen

Der gebürtige Amberger und seit einigen Jahren Vorsitzender vom Verein der Bayern in Berlin, Helmut Amberger war schon oft in Bayern unterwegs, doch bei seiner jüngsten Reise von der Spree an die Isar hatte er etwas ganz Besonderes im Gepäck: es war der Berliner Bär mit zwei stolz in die Höhe hebenden Maßkrügen. Diese sollen die tiefe und auch gemütliche Verbundenheit zwischen der Bundeshauptstadt Berlin und der Landeshauptstadt Bayern symbolisieren. Und das aus gutem Grunde.

Empfänger des Maßkrug-hebenden Berliner Bären war der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Er hatte sich bereit erklärt, für das Jubiläum „150 Jahre Verein der Bayern in Berlin“ die Schirmherrschaft zu übernehmen. Der Verein der Bayern in Berlin entstand zu Zeiten, als sich viele Bayern aus wirtschaftlichen und arbeitsplatzbezogenen Gründen hoffnungsvoll nach Berlin begaben. Der Verein machte es sich zu seiner primären Aufgabe, bayerisches Brauchtum und Kulturgut sowie bayerische Lebensgewohnheiten auch weit weg von daheim aufrecht zu erhalten. Bis heute ist dieses Vorhaben lebendig geblieben, der Verein hat nach wie vor sein großes und eigenes Vereinsgelände und er feiert alle Jahre mehrmals entsprechend dem bayerischen Kalender. „Das 150-jährige Bestehen wird natürlich etwas ganz Besonderes, das Gründungsjubiläum beginnt am Freitag, 11. September mit einem Jubiläums-Heimatabend, es hat seinen Höhepunkt am Samstag, 12. September mit Kirchenzug, ökumenischen Gottesdienst  und Festzelt-Feier und es endet am Sonntag, 13. September mit einem Weißwurst-Frühschoppen“ – so der Vorsitzende vom Verein der Bayern, der als ältester noch aktiver Trachtenverein innerhalb des Deutschen Trachtenverbandes vor einigen Jahren im Trachtenkulturzentrum des Bayerischen Trachtenverbandes ausgezeichnet worden war.

Für Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder war das Antragen der Schirmherrschaft eine große Ehre. Er sagte nicht nur zu, sondern stiftete für die Vereinsfahne der Berliner Bayern ein eigenes, von der Stickerei Jaeschke in Engelsberg handgefertigtes Fahnenband. Bei der Übergabe an Vorsitzenden Helmut Amberger sowie an Festausschuss-Mitglied Christian Urlaub sagte der Ministerpräsident: „Die bayerische Tracht ist Ausdruck eines ganz besonderen Lebensgefühls. Die Sehnsucht nach Heimat und Tradition war wohl auch vor 150 Jahren ausschlaggebend, als bayerische Landsleute im fernen Berlin einen Trachtenverein gegründet haben. Heute, 150 Jahre später, übernehme ich gern die Schirmherrschaft. Die Tracht hat in Bayern eine besondere Bedeutung, sie ist Ausdruck für Identität und Heimat. Als Freistaat verbinden wir Hightech und Modernität mit Tradition und Brauchtum. Alles Gute für das Jubiläum und Gottes Segen“. Mit dabei bei der Antragung der Schirmherrschaft und Übergabe des Fahnenbandes waren auch Vertreter des Bayerischen Trachtenverbandes und des Bayernbund-Landesverbandes.

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke von der Schirmherrschaft-Zusage des Bayerischen Ministerpräsidenten für das Jubiläum „150 Jahre Verein der Bayern in Berlin“.

  1. V. links: MdL und Bayernbund-Landesvorsitzender Sebastian Friesinger, Landesvorsitzender Günter Frey vom Bayerischen Trachtenverband, Festausschuss-Mitglied Christian Urlaub vom Verein der Bayern in Berlin,  MP Dr. Markus Söder, Vorsitzender Helmut Amberger, Ehrenvorsitzender Max Bertl und Toni Hötzelsperger (Bayerischer Trachtenverband).
  2. MP Dr. Markus Söder und Vorsitzender Helmut Amberger, Verein der Bayern in Berlin
  3. Fahnenband und Berliner Bär
  4. Helmut Amberger und Christian Urlaub mit Fahnenband und Prosit hernach bei Schneider Weisse im Tal

 

 

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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