Zum Start des Ausbildungsjahres hat Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf das familiengeführte High‑Tech‑Unternehmen GEWO in Hörlkofen, Landkreis Erding, und das Familienunternehmen Jungheinrich aus dem Bereich Infralogistik in Moosburg, Landkreis Freising, besucht. Dort tauschte sie sich mit den Auszubildenden und dual Studierenden über deren Berufswahl, die Entscheidung für das Unternehmen und Erwartungen an die Ausbildungszeit aus.
Dabei betonte Scharf: „Mit einer Ausbildung oder einem dualen Studium starten junge Menschen praxisorientiert in die Arbeitswelt und legen den Grundstein für ein erfolgreiches Berufsleben. Das duale System ist ein Erfolgsmodell für die Auszubildenden, Studierenden und Unternehmen in Bayern. Die Betriebe bilden ihre künftigen Fach- und Führungskräfte selbst aus. Das Gelernte können die jungen Menschen von Anfang an in ihrem Arbeitsalltag umsetzen. Sie erleben Erfolge, wachsen an Herausforderungen und tragen Verantwortung. Auszubildende und duale Studierende sind unsere Rohdiamanten und gestalten die Zukunft Bayerns mit.“
Andreas und Stefan Woitzik, Geschäftsführer von GEWO Feinmechanik GmbH & Co. KG, erklärten beim Besuch der Ministerin: „Die Ausbildung junger Menschen ist für uns weit mehr als eine Investition in die Zukunft unseres Unternehmens. Sie ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Gleichzeitig bereichern die jungen Menschen unser Unternehmen durch neue Perspektiven.“
Auch Markus Roy, Werksleiter Jungheinrich Werke Moosburg & Degernpoint von der Jungheinrich AG, betonte die Bedeutung der Ausbildung: „Zukunft entsteht dort, wo Innovationen entwickelt und neue Technologien erlebbar werden. Mit der Ausbildung bei Jungheinrich bereiten wir junge Menschen gezielt auf die Anforderungen der Arbeitswelt von morgen vor. Sie übernehmen früh Verantwortung und erhalten Raum, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.“
Der Ausbildungsmarkt in Bayern ist solide: Etwa 60.000 Bewerberinnen und Bewerber haben sich in diesem Jahr bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern für eine Ausbildung gemeldet. Aktuell stehen den noch rund 10.000 Ausbildungssuchenden über 25.000 offene Ausbildungsplätze gegenüber, sodass auf jede und jeden der Ausbildungssuchenden rechnerisch 2,5 Ausbildungsplätze kommen.
Bericht und Fotos: StMAS/Nötel – Fotos zeigen die Bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf bei den Unternehmensbesuchen gemeinsam mit den neuen Auszubildenden und dualen Studierenden.













