Ein Wochenende ganz im Zeichen der alpenländischen Volksmusik erlebten Aurelia Noichl und Helena Rottmüller aus Aschau im Chiemgau beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb 2026 in Innsbruck. Als Gesangsduo „d’Moastadirndl“ waren die beiden jungen Aschauerinnen Teil einer musikalischen Begegnung, bei der sich zahlreiche talentierte Musikantinnen und Musikanten aus dem gesamten Alpenraum präsentierten.
Am Donnerstagabend reisten die beiden nach Innsbruck und besuchten den feierlichen Eröffnungsabend im Congress Innsbruck. Dort konnten sie den vielfältigen und beeindruckenden Darbietungen der teilnehmenden Musikgruppen lauschen. Auch die Jury ließ es sich nicht nehmen, ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen und das Publikum mit einem eigenen Beitrag zu begeistern. Am Freitag standen die öffentlichen Wertungsspiele auf dem Programm. Im Anschluss daran fanden die Beratungsgespräche statt, bei denen die Teilnehmenden wertvolle Rückmeldungen zu ihren musikalischen Darbietungen erhielten. Am Nachmittag ging es beim gemütlichen Musikantenhoagascht weiter. Unter dem Motto „Gsungen und Gspielt“ wurde gemeinsam musiziert, gesungen und die besondere Gemeinschaft der Volksmusik gepflegt.
Ein weiterer Höhepunkt erwartete die beiden am Samstagvormittag. Im Rahmen von „Aufg’horcht in Innsbruck“ durften sie mitten in der Innsbrucker Innenstadt musizieren. Besonders in Erinnerung blieben ihnen dabei die vielen freundlichen und aufmerksamen Passantinnen und Passanten, die stehen blieben, zuhörten und sich an den musikalischen Darbietungen erfreuten. Die unmittelbare Begegnung mit dem Publikum machte diesen Auftritt zu einem ganz besonderen Erlebnis. Am Samstagnachmittag fand schließlich die feierliche Preisverleihung statt. Für ihre musikalische Darbietung wurden Aurelia Noichl und Helena Rottmüller von der Jury mit der Bewertung „Sehr gut“ ausgezeichnet und erhielten eine entsprechende Urkunde.
Auch Herbert Reiter, Tourismuschef von Aschau i.Chiemgau, freut sich über den Erfolg: „Es ist eine große Freude, dass die ‚d’Moastadirndl‘ unsere Heimat Aschau i.Chiemgau so erfolgreich vertreten haben. Die Auszeichnung ist eine schöne Anerkennung und zeigt, wie viel Herzblut und Leidenschaft in unserer alpenländischen Volksmusik steckt. Es ist schön zu sehen, dass unsere musikalischen Traditionen von jungen Menschen mit so viel Begeisterung weitergetragen werden.“ Für die beiden Aschauerinnen war die Teilnahme am Alpenländischen Volksmusikwettbewerb eine wertvolle Erfahrung – geprägt von musikalischen Begegnungen, neuen Eindrücken und der Freude, die eigene Begeisterung für den Gesang mit anderen zu teilen. Als „d’Moastadirndl“ haben sie ihre Heimat Aschau i.Chiemgau würdig vertreten und einmal mehr gezeigt, wie lebendig und verbindend die alpenländische Volksmusik ist.
Bericht und Foto: Tourist-Information Aschau i. Chiemgau / Privat







