Natur & Umwelt

Bayerns zwei neue Öko-Modellregionen

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

34 plus 2 – so lautet ab sofort die Gleichung, die in Sachen bayerische Öko-Modellregionen gilt. Denn Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat nun die Regionen Coburg Stadt und Land sowie Fürstenfeldbruck und Stadt München-West mit dem Titel „Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen“ ausgezeichnet und Ernennungsurkunden überreicht. „ Setzen Sie Ihre überzeugenden Konzepte mit Tatkraft und Augenmaß um. Dann können auch Sie zu bayerischen Vorbildregionen in Sachen Ökolandbau werden“, so Kaniber.

Die Vertreter der zwei Regionen hatten sich im vergangenen Jahr beworben und konnten die Jury mit den eingereichten Konzepten überzeugen. Insgesamt gibt es nun bayernweit 36 staatlich anerkannte Öko-Modellregionen. Sie bestehen aus 1021 Kommunen und decken 43 Prozent der Landesfläche ab. Die Öko-Modellregionen sind ein wichtiger Bestandteil des Landesprogramms „BioRegio 2030“. Ziel des Programms ist es, den Ökolandbau in Bayern deutlich voranzubringen. Der Freistaat fördert die lokalen Bündnisse in den kommenden zwei Jahren über die Ämter für Ländliche Entwicklung. 75 Prozent der Kosten für den jeweiligen Projektmanager werden vom Freistaat übernommen, maximal bis zu 75.000 Euro im Jahr. Die Förderung läuft zwei Jahre und kann um weitere drei Jahre verlängert werden. Das Gesamtfördervolumen für die Öko-Modellregionen beträgt über drei Millionen Euro pro Jahr.

Bericht und Foto: Bayerisches Landwirtschaftsministerium / Judith Schmidhuber, StMELF – Foto zeigt Staatsministerin Michaela Kaniber gemeinsam mit Stadtdirektor Boris Schwartz (stellv. Leiter des Referats für Klima- und Umweltschutz der Stadt München, 1.v.l.), Max Keil (Referent für Umwelt und Energie im Lkr. Fürstenfeldbruck, 2.v.l.), Sebastian Straubel (Landrat Lkr. Coburg, 4.v.l.) sowie Eileen Gerstner (Coburg Stadt und Land aktiv GmbH, 5.v.l.).


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt!