Zu einer Messe zum Patrozinium des Heiligen Vitus fanden sich die Gläubigen in der Burgkapelle St. Bartholomäus und Vitus ein. Außerdem wurde traditionell den verstorbenen Röckifrauen des Trachtenverein G.T.E.V. Marquartstein-Piesenhausen gedacht.
Pfarrer Andreas Horn erinnerte an den Heiligen Vitus, einem der Namensgeber der Burgkapelle. Die Heimat des Märtyrers lag in Sizilien, er zählt zu den vierzehn Nothelfern und hat schon in jungen Jahren sein Leben durch Folter verloren. Er lebte während der Herrschaft des römischen Kaisers Diokletion (vor rund 1 700 Jahren) und soll wegen seines christlichen Glaubens inhaftiert worden sein. Er blieb trotz Folterungen und Demütigungen standhaft in seinem Glauben, ihm werden den Legenden nach viele Wunder zugeschrieben. Pfarrer Horn empfahl, sich der Fürsprache des Heiligen Vitus anzuvertrauen.
Die Messe wurde musikalisch durch Steffi Aigner mit der Harfe und ihrem Sohn Marinus mit der Ziach sowie dem Gesang von Christine Hell wunderbar begleitet. wun
Text und Fotos: Sybilla Wunderlich – von links Pfarrer Andreas Horn, Marinus Aigner an der Ziach, Steffi Aigner an der Harfe und Christine Hell Gesang




