Brauchtum

Gaufestsonntag „Dahoam“ in Söllhuben

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Da in diesem Jahr kein gemeinsames Gaufest des Gauverbandes I mit seinen 116 Vereinen stattfinden konnte, war es den D’Hochlandlern Söllhuben ein großes Anliegen, dass der traditionelle Gaufestsonntag nicht einfach ausfällt. Gemeinsam mit dem befreundeten Trachtenverein D’Bachecker Hirnsberg-Pietzing wurde deshalb kurzerhand ein Gaufestsonntag „Dahoam“ in Söllhuben gefeiert.

Geplant war, den Gottesdienst unter freiem Himmel an der Gründungslinde bei der Kapelle “Zur schmerzhaften Muttergottes”, abzuhalten. Leider meinte es dae Wettergott an diesem Tag nicht ganz so gut mit den Trachtlern. Der festliche Gottesdienst wurde deshalb in die Kirche verlegt, was der besonderen Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Die Kirche war mit Trachtlerinnen und Trachtlern gefüllt. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Bachecker Blech sowie den Geschwistern Vordermayer, die mit ihren Klängen für einen feierlichen Rahmen sorgten.

Nach dem Gottesdienst war ein kleiner Festzug geplant. Aufgrund des Wetters reichte dieser jedoch nur von der Kirche über die Straße zum Wirt. Dort wurde der Gaufestsonntag trotzdem gebührend weitergefeiert. Bei Musik, gemütlichem Beisammensein und den Auftritten der Kinder- und Jugendgruppe der D’Hochlandler Söllhuben wurde deutlich, wie wichtig Brauchtum ist. Ein besonders schönes Bild bot das gemeinsame Mühlradl der Aktiven der D’Hochlandler Söllhuben und der D’Bachecker Hirnsberg-Pietzing.  Für alle Beteiligten war klar: Dieser Tag war etwas Besonderes. Auch ohne offizielles Gaufest wurde die Tradition weitergetragen und ein Stück Gemeinschaft gelebt. Ein Gaufestsonntag „dahoam“, der allen in Erinnerung bleiben wird.

Text & Bilder: Susi Stocker

– Ein schöner Anblick das volle Gotteshaus mit den Fahnen der D’Hochlander Söllhuben und der Bachecker Hirnsberg – Pietzing

– Geselliges Beisamensein am Gaufestsonntag beim Gasthof Hirzinger


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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