Kirche

Kirche und Tourismus im Erzbistum

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Kirche und Tourismus war das Thema einer Einladung des Erzbistum München. Robert Hintereder und Georg Huber (Vertreter der Tourismusseelsorge Chiemgauer Alpen) hielten zuerst eine Andacht in der Streichen Kirche St. Servatius mit musikalischer Untermalung von Sophie an der Gitarre und Cäcilia und Helena an der Zither.

Eingeladen und zahlreich erschienen waren Touristiker, Almbauern, Wirte und touristische Unternehmen. Vertreten waren der Achental Tourismus (Elisabeth Keihl), Tourist Info Aschau (Herbert Reiter) und Tourist Info Inzell (Gerhard Steinbacher), Kloster Seeon (Gerhard Schölzel), die Chiemsee Schifffahrt, Almwirte und weitere Gastronomen.

Nach der Andacht nutzten die Besucher gern das Angebot von Thomas Wilde zur Besichtigung und einem ausführlichen Rundgang des frisch restaurierten Berggasthofes Streichen, der als früheres Mesnerhaus eng verbunden ist mit der Kirche St. Servatius auf dem Streichen  (der Berggasthof ist noch nicht offiziell eröffnet).

Beim anschließenden Beisammensitzen tauschten sich die Gäste mit den Kirchenvertretern aus. Georg Gruber (Pastoralreferent Ruhpolding) erzählte von den schon vorhandenen Angeboten in seiner Gemeinde, wie „Seelenzuckerl“ in der ältesten Kirche Ruhpoldings, St. Valentin. Das ist eine monatliche Auszeit für die Seele an jedem ersten Sonntag im Monat um 17.30 Uhr zum Entspannen und Innehalten. Es werden angeboten, Wanderungen mit spirituellen Elementen zusammen mit der evangelischen Kirche, Gottesdienste in Almkirchen, Raum & Klang Führungen in Pfarrkirchen mit Orgelmusik, Musikalische Andachten in der Kirche, wie die Serie „Musik für die Seele“ im Achental und weitere spirituelle Angebote in den Chiemgauer Alpen, die gern von den Feriengästen wie auch von den Einheimischen genutzt werden.

Georg Huber betonte, es sollen sinnstiftende Orte nutzbar gemacht werden, die die Kirche und Menschen verbinden und von denen die Besucher etwas mitnehmen können. Robert Hintereders Gedanken waren, „wir wollen die Menschen vor Ort abholen“. Der Kontext von Urlaub und Zeit soll genutzt werden und dazu brauche es gute Kooperationen mit den Touristikern und Gastronomen, „wir sind offen für Ideen“ betonte Robert Hintereder. wun

Text und Fotos: Sybilla Wunderlich

-Georg Gruber bei der Andacht in der Streichenkirche

-Robert Hintereder bei der Andacht in der Streichenkirche

-Thomas Wilde (ganz rechts) erzählt den Besuchern von der Restaurierung des Berggasthofes, der als ehemaliges Mesnerhaus eng mit der St. Servatius Kirche verbunden ist.-

 

 

 

 

 


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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